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Blumenzwiebeln
Blumenzwiebeln bringen von früh bis spät Farbe in Beet und Balkon – und das oft Jahr für Jahr, ganz ohne großen Aufwand. Hier findest du bei Caipi alles, was du für eine bunte Saison brauchst.
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Welche Blumenzwiebeln sind besonders beliebt? Die Top 10 beliebtesten Zwiebelblumen im Überblick
Blumenzwiebeln gibt es in einer riesigen Vielfalt – von niedrigen Frühblühern bis zu sommerlichen Riesen. Diese Vertreter sind besonders beliebt und gelingen auch Einsteigern zuverlässig:
Tulpe
Die Tulpenzwiebeln sind der Klassiker schlechthin. Tulpen blühen im Frühjahr in nahezu jeder Farbe, sind robust und lassen sich wunderbar im Beet kombinieren. Die Zwiebel kommt im Herbst in die Erde und treibt im zeitigen Frühjahr aus.
Narzisse
Narzissen sind mehrjährig und winterhart – einmal gepflanzt, kommen sie viele Jahre wieder. Ihre gelben oder weißen Blüten erscheinen früh im Jahr und sind bei Bienen sehr beliebt.
Krokus
Krokusse (Crocus) gehören zu den ersten Blüten des Jahres. Die kleinen Knollen verwildern gern und breiten sich im Laufe der Jahre von selbst aus – ideal für Wiesen und Rasenflächen.
Schneeglöckchen
Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) ist ein niedriger Frühblüher mit glockenförmigen Blüten. Es verwildert ebenfalls gut und macht sich besonders schön unter Gehölzen oder am Beetrand.
Hyazinthe
Hyazinthen duften intensiv und setzen im Frühjahr kräftige Farbakzente in Violett, Rosa, Weiß oder Dunkelrosa. Sie eignen sich gut für Topf und Kübel, weil sie kompakt bleiben.
Allium
Allium – der Zierlauch – begeistert mit großen Blütenbällen auf langen Stielen, die bis zu 60 cm hoch werden können. Die violetten Blütenbälle sind ein echter Hingucker im Staudenbeet.
Dahlie
Dahlien sind Sommerblüher und treiben ab dem späten Frühjahr aus. Die Knolle wird nach dem ersten Frost ausgegraben und kühl überwintert. Dahlien gibt es in unzähligen Blütenformen und Farben.
Lilie
Lilien wachsen aus Zwiebeln und blühen je nach Sorte im Sommer. Sie werden bis zu 60 cm und höher, sind mehrjährig und bereichern jedes Beet mit großen, auffälligen Blüten.
Gladiole
Gladiolen sind klassische Sommerblüher mit langen Blütenähren. Die Knolle wird im Frühjahr gepflanzt und im Herbst wieder ausgegraben, damit sie frostfrei überwintern kann.
Anemone
Anemonen (Windröschen) blühen je nach Art im Frühjahr oder Herbst. Ihre zarten Blütenblätter und die kompakte Wuchshöhe machen sie zu einem hübschen Begleiter für Tulpen und Narzissen im Beet.
Blumenzwiebeln pflanzen: Wann ist die richtige Pflanzzeit?
Die Pflanzzeit für Blumenzwiebeln hängt davon ab, ob es sich um Frühjahrs- oder Sommerblüher handelt. Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen und Krokusse werden im Herbst in die Erde gebracht – am besten von September bis November, bevor der Boden gefriert. Sommerblühende Blumenzwiebeln wie Dahlien und Gladiolen werden im Frühjahr gepflanzt, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.
Herbst gepflanzt – Frühjahr geblüht
Die meisten Blumenzwiebeln für die Frühjahrspracht kommen im Herbst in die Erde. Das gibt ihnen genug Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor der Winter einsetzt. Ab Februar zeigen sich dann bereits die ersten Blüten – Schneeglöckchen und Krokusse machen den Anfang, Tulpen und Narzissen folgen etwas später.
Frühjahr gepflanzt – Sommer und Herbst geblüht
Sommerblühende Blumenzwiebeln wie Dahlien, Gladiolen und Lilien werden im zeitigen Frühjahr gepflanzt, sobald der Boden frostfrei ist. Sie treiben dann aus und bringen von Sommer bis Herbst Farbe ins Beet.
Welche Blumenzwiebeln kann man noch spät setzen?
Wer den optimalen Herbsttermin verpasst hat, kann viele Frühjahrsblüher noch bis in den Dezember einpflanzen – solange der Boden nicht gefroren ist. Tulpenzwiebeln sind dabei besonders tolerant. Sommerblüher lassen sich notfalls auch etwas später im Frühjahr setzen, dann verschieben sich Blüte und Ernte entsprechend.
Wie pflanzt man Blumenzwiebeln richtig ein? Pflanztiefe und Pflanzung Schritt für Schritt
Blumenzwiebeln einpflanzen ist kein Hexenwerk. Die wichtigste Regel: Spitze nach oben, und die Pflanztiefe beträgt in der Regel etwa das Zwei- bis Dreifache des Zwiebeldurchmessers. Größere Zwiebeln wie Tulpen kommen etwa 10 cm tief in die Erde, kleinere Knollen wie Krokusse etwas flacher.
So gehst du vor:
Grabe ein Pflanzloch in der passenden Tiefe. Setze die Zwiebel mit der Spitze nach oben ins Pflanzloch. Fülle es mit Erde auf und drücke leicht an. Bei der Pflanzung mehrerer Zwiebeln im Beet kannst du auch eine größere Fläche ausheben und die Zwiebeln im gewünschten Abstand setzen – das spart Zeit und sieht natürlicher aus.
Wie tief müssen Blumenzwiebeln in die Erde?
Als Faustregel gilt: Die Pflanztiefe entspricht etwa dem Doppelten bis Dreifachen der Zwiebelhöhe. Tulpenzwiebeln kommen rund 10 cm tief, Krokusse und Schneeglöckchen eher 5–8 cm. Wer unsicher ist, pflanzt lieber etwas tiefer als zu flach – das schützt vor Frost und Austrocknen.
Blumenzwiebeln im Topf, Kübel und Balkonkästen einpflanzen
Blumenzwiebeln gelingen auch ohne großen Garten. Im Topf, Kübel oder in Balkonkästen lassen sich Tulpen, Hyazinthen und Krokusse wunderbar kultivieren. Wichtig ist dabei ein Abzugsloch, damit keine Staunässe entsteht. Kübelpflanzen brauchen im Winter etwas Schutz – stelle sie an eine geschützte Stelle oder wickle den Topf ein.
Welcher Standort und Boden eignen sich für Zwiebelblumen?
Die meisten Blumenzwiebeln mögen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und einen durchlässigen Boden. Staunässe ist der größte Feind der Zwiebel – sie führt schnell zu Fäulnis. Ein lockerer, nährstoffreicher Boden mit etwas Kompost ist ideal.
Beet, Rasen oder Topf – was passt wozu?
Tulpen und Narzissen machen sich gut im Beet oder als Schnittblumen. Krokusse und Schneeglöckchen verwildern gern im Rasen oder unter Gehölzen. Dahlien und Gladiolen brauchen einen sonnigen, warmen Platz. Hyazinthen und Allium sind dankbare Beetpflanzen, die sich gut mit Stauden kombinieren lassen.
Boden vorbereiten und Nährstoffe
Vor der Pflanzung lohnt es sich, den Boden etwas aufzulockern und bei Bedarf Kompost einzuarbeiten. Das verbessert die Drainage und liefert Nährstoffe für eine gute Blütenbildung. Auf schweren, lehmigen Böden hilft etwas Sand, damit das Wasser besser abfließt und die Zwiebeln nicht faulen.
Wie pflegt man Blumenzwiebeln – vor, während und nach der Blüte?
Blumenzwiebeln sind pflegeleicht. Während der Wachstumsphase freuen sie sich über gleichmäßige Feuchtigkeit, aber keine Staunässe. Nach der Blüte ist es wichtig, das Laub stehen zu lassen, bis es von selbst einzieht – so kann die Zwiebel Energie für die nächste Saison speichern.
Gießen und Düngen
Im Beet reicht meist der natürliche Regen. In Töpfen und Kübeln regelmäßig gießen, aber nicht zu viel. Ein wenig Dünger nach der Blüte unterstützt die Blütenbildung im nächsten Jahr. Kompost im Herbst eingearbeitet reicht für die meisten Arten völlig aus.
Wann hole ich Tulpenzwiebeln aus der Erde?
Tulpenzwiebeln müssen nicht zwingend ausgegraben werden – viele Sorten kommen mehrere Jahre wieder. Wer die Zwiebeln teilen oder lagern möchte, gräbt sie aus, sobald das Laub vollständig eingezogen ist, also meist im Juni. Dann trocknen lassen und kühl und trocken lagern.
Blumenzwiebeln lagern und überwintern
Winterharte Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen und Krokusse können im Boden bleiben. Nicht winterharte Arten wie Dahlien und Gladiolen werden nach dem ersten Frost ausgegraben. Die Knollen gut abtrocknen lassen, dann kühl, dunkel und frostfrei lagern – zum Beispiel in einer Kiste mit trockenem Sand oder Zeitungspapier. Im Frühjahr kommen sie wieder in die Erde.
Welche Blumenzwiebeln kommen jedes Jahr wieder? Mehrjährige Blumenzwiebeln im Überblick
Mehrjährige und winterharte Blumenzwiebeln sind besonders praktisch: einmal gepflanzt, blühen sie Jahr für Jahr. Narzissen, Krokusse, Schneeglöckchen und Allium gehören zu den zuverlässigsten Dauergästen im Garten. Tulpen sind zwar mehrjährig, verlieren aber oft nach einigen Jahren an Blühkraft – hier lohnt sich gelegentliches Nachpflanzen.
Verwildern lassen – Natur pur im Garten
Einige Zwiebelblumen vermehren sich von selbst und verwildern im Laufe der Jahre. Krokusse, Schneeglöckchen und Hasenglöckchen breiten sich durch Tochterzwiebeln und Samen aus. Das macht sie ideal für naturnahe Gärten, Wiesen oder den Bereich unter Bäumen und Sträuchern.
Mehrjährige Blumenzwiebeln kaufen und kombinieren
Wer langfristig Freude haben möchte, setzt auf mehrjährige Arten und kombiniert frühe, mittlere und späte Blüher. So entsteht eine Blütenpracht, die von Februar bis in den Herbst reicht. Bei Caipi.de findest du eine Auswahl an hochwertigen Blumenzwiebeln für jede Saison – schau auch in unsere weiteren Samen-Kategorien für noch mehr Gartenvielfalt.
Blumenzwiebeln kaufen: Worauf solltest du achten?
Beim Blumenzwiebeln kaufen gilt: Qualität zahlt sich aus. Große, feste Zwiebeln ohne Druckstellen oder Schimmel treiben zuverlässiger aus und bringen kräftigere Blüten. Achte auf sortenechte Ware und kaufe möglichst zur richtigen Pflanzzeit – frische Zwiebeln sind lagerfähiger und vitaler.
Blumenzwiebeln online bestellen – so klappt es
Blumenzwiebeln online bestellen ist bequem und bietet eine große Sortenauswahl. Bei Caipi.de findest du Zwiebelblumen von bekannten Marken – von der klassischen Tulpe bis zu ausgefallenen Allium-Sorten. Bestelle am besten rechtzeitig vor der jeweiligen Pflanzzeit, damit die Zwiebeln frisch ankommen und sofort in die Erde können.
Blumenzwiebeln und Knollen richtig aufbewahren bis zur Pflanzung
Wenn du Blumenzwiebeln kaufst, aber noch nicht sofort pflanzen kannst: kühl, trocken und dunkel lagern. Nicht in Plastiktüten, da sonst Schimmel entstehen kann. Ein Netz oder eine offene Kiste sind ideal. So bleiben die Zwiebeln bis zur Pflanzung vital und trocknen nicht aus.





