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24 Sorten · 13 Hersteller

Koriandersamen

Koriandersamen spalten die Gemüter: Die einen lieben das Kraut, die anderen finden es seifig. Egal, wo du stehst – im Anbau ist Koriander erfreulich unkompliziert.

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Vorkultur, Aussaat & Ernte bei Koriandersamen

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Häufige Fragen

Wann sät man Koriander?
Ab April bis Juli direkt ins Beet. Für laufend frisches Blatt mehrere Sätze säen.
Warum schießt Koriander so schnell?
Hitze und Trockenheit lassen ihn rasch blühen. Ein halbschattiger Platz und gleichmäßige Feuchtigkeit verlängern die Blatternte.
Erntet man Blatt oder Samen?
Beides. Die Blätter erntest du jung, die reifen Samen als Gewürz im Spätsommer, wenn sie braun werden und duften.
Welcher Standort passt für Koriander?
Sonnig bis halbschattig in lockerem, durchlässigem Boden.

Koriander gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Die Korianderpflanze trägt den botanischen Namen Coriandrum sativum und ist ein echter Koriander aus der Familie der Doldenblütler. Ursprünglich stammt Koriander aus Vorderasien – heute ist er in der asiatischen Küche, der orientalischen Küche und weit darüber hinaus nicht wegzudenken. Spannend dabei: Korianderblätter und Koriandersamen schmecken komplett unterschiedlich. Die frischen Blätter sind intensiv, zitronig und für manche eben seifig. Die Samen dagegen sind warm, mild und würzig – ihr Aroma erinnert an Zitrus und Nuss. Verantwortlich dafür sind die ätherischen Öle der Pflanze.

Wie wird Koriandersamen gesät?

Koriandersamen sind eigentlich kleine Doppelfrüchte. Bevor du sie aussäst, kannst du sie leicht zwischen den Fingern zerreiben – so trennen sich die Samen und keimen gleichmäßiger. Gesät wird direkt ins Freiland oder in Töpfe. Koriander mag es gar nicht, umgesetzt zu werden. Direktsaat ist deshalb fast immer die bessere Wahl.

Die Samen kommen etwa 1–2 cm tief in die Erde. Danach leicht andrücken, vorsichtig angießen – fertig. Koriander keimt manchmal etwas gemächlich, also Geduld mitbringen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Koriandersamen?

Der optimale Zeitpunkt liegt zwischen April und Juni. Dann ist der Boden ausreichend erwärmt, und die Pflanzen wachsen kräftig. Für eine kontinuierliche Ernte kannst du alle 2–3 Wochen nachsäen – so hast du den ganzen Sommer über frische Blätter. Für die Samenernte lohnt sich eine etwas frühere Aussaat, damit die Pflanze genug Zeit hat, Blüten und Samen auszubilden.

Kann Koriandersaat für den Anbau vorgezogen werden?

Theoretisch ja, praktisch eher nicht.

Koriander bildet eine Pfahlwurzel und mag Umsetzen überhaupt nicht. Wenn du ihn trotzdem vorziehen möchtest, nutze tiefe Töpfe oder Anzuchttöpfe aus Pappe, die später mit eingepflanzt werden können. Aber ehrlich: Direktsaat spart Nerven und liefert meist bessere Ergebnisse.

Welche Abstände musst du bei der Aussaat von Koriandersamen einhalten?

Koriander braucht Luft, aber keinen Luxus. Ein Reihenabstand von etwa 20–25 cm ist ideal. In der Reihe selbst sollten die Pflanzen später etwa 5–10 cm Platz haben. Wenn zu dicht gesät wurde: einfach ausdünnen. Die kleinen Pflänzchen kannst du direkt in der Küche verwenden.

Kannst du mit einem Saatband den Kräutersamen leichter säen?

Ja, absolut. Saatbänder sind praktisch, vor allem wenn du dir das Ausdünnen sparen willst. Die Samen sind bereits im perfekten Abstand fixiert. Band auslegen, mit Erde bedecken, gießen – fertig. Ideal für Einsteiger oder alle, die es gern ordentlich mögen.

Muss Koriander-Samen pikiert werden?

Kurz gesagt: nein.

Pikieren stresst Koriander unnötig. Wenn du direkt am gewünschten Standort säst und rechtzeitig ausdünnst, bist du auf der sicheren Seite.

Wo ist der beste Standort für Koriander?

Koriander mag es hell, aber nicht knallheiß. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist perfekt. Zu viel pralle Sonne und Trockenheit lassen ihn schnell schießen – also Blüten bilden statt Blätter.

Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Staunässe ist ein No-Go.

Kannst du deinen Koriander auf dem Balkon anbauen?

Ein Topf mit mindestens 20 cm Tiefe reicht völlig aus. Achte auf regelmäßiges Gießen und einen hellen Standort, der nicht den ganzen Tag in der Mittagssonne liegt. Balkonkoriander ist ideal für schnelle Ernten direkt neben der Küche.

Ist es möglich, Koriander Indoor anzubauen?

Ja, aber mit Einschränkungen.

Drinnen braucht Koriander viel Licht – ein Südfenster oder eine Pflanzenlampe sind fast Pflicht. Außerdem darf es nicht zu warm sein. In der Küche über der Heizung fühlt er sich eher unwohl. Für Baby-Leaf-Koriander klappt Indoor-Anbau aber gut.

Was solltest du bei der Pflege beachten?

Koriander ist pflegeleicht, aber nicht anspruchslos. Die wichtigsten Punkte: gleichmäßige Wasserversorgung, lockerer Boden und rechtzeitige Ernte. Entferne Unkraut regelmäßig, damit dein Koriander keine Konkurrenz hat.

Wie viel Wasser braucht Koriander?

Er mag es gleichmäßig feucht. Trockenstress führt schnell zum Schossen. Staunässe hingegen fördert Wurzelfäule. Lieber öfter und moderat gießen, statt selten und viel.

Musst du die Kräuter düngen?

In nährstoffreicher Erde brauchst du kaum zu düngen. Ein leichter organischer Dünger oder Kompost reicht völlig aus. Zu viel Dünger schadet eher dem Aroma.

Wann und wie kannst du Koriander ernten und lagern?

Wann ist Koriander erntereif?

Bereits 4–6 Wochen nach der Aussaat kannst du die ersten Blätter ernten. Für Samen wartest du, bis die Pflanze blüht und die Samen braun werden.

Wie erntet man Koriander richtig?

Schneide die äußeren Blätter mit einer Schere ab – so wächst die Pflanze weiter. Für Samen schneidest du die ganzen Dolden ab und lässt sie kopfüber trocknen.

Kannst du auch im Winter Koriander ernten?

Im Freiland eher nicht. Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus klappt es aber mit etwas Zusatzlicht.

Wie lange bleibt Koriander knackig und frisch?

Frisch geerntet hält er sich im Kühlschrank etwa 3–5 Tage. In ein feuchtes Tuch gewickelt sogar etwas länger. Alternativ kannst du ihn einfrieren oder zu Pesto verarbeiten. Die getrockneten Samen kannst du etwa 3 bis 5 Jahre verwenden.

Welche Krankheiten und Schädlinge treten am Koriander auf?

Koriander gehört zu den sehr robusten Kräutern, die am richtigen Standort fast immer gelingen. Trotzdem lohnt es sich, die Pflanzen ab und zu zu kontrollieren.

Welche Pflanzenkrankheiten können Koriander bekommen?

Gelegentlich treten Mehltau oder Blattflecken auf – meist bei zu feuchtem Stand und wenig Luftbewegung.

Welche Schädlinge befallen Koriander?

Blattläuse sind die häufigsten Gäste. Ein kräftiger Wasserstrahl oder Nützlinge wie Marienkäfer helfen zuverlässig.

Was solltest du über Koriander Samen wissen?

Koriandersamen sind nicht nur Aussaatgut, sondern auch ein beliebtes Gewürz. Koriandersamen schmecken warm, leicht süßlich und erinnern an Zitrus und Nuss. Blätter und Samen schmecken komplett unterschiedlich – das überrascht viele beim ersten Anbau.

Echter Koriander (Coriandrum sativum) gehört zur Familie der Doldenblütler und stammt ursprünglich aus Vorderasien. Er zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt.

Überblick: Blatt vs. Samen

Eigenschaft

Korianderblätter

Koriandersamen

Geschmack

frisch, zitronig, intensiv

warm, mild, würzig

Verwendung

asiatische & mexikanische Küche

Brot, Currys, Liköre

Erntezeit

jung, vor der Blüte

nach der Blüte

Welche beliebten Koriandersorten gibt es für den Garten?

Beliebt sind Sorten wie Leisure, Marino oder Slow Bolt. Letztere schießen besonders langsam und liefern länger frische Blätter – praktisch für alle, die vor allem Blattware wollen. Schau dir auch Koriander Jantar an, eine weitere bewährte Option im Caipi-Sortiment.

Solltest du besser Bio Koriandersamen für den eigenen Garten online kaufen?

Koriandersamen Bio stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau, sind samenfest und oft robuster. Bio Koriander ist für Hobbygärtner eine gute Wahl – vor allem, wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist. Koriandersamen Bio online kaufen geht bei Caipi.de schnell und unkompliziert.

Gibt es alte Sorten und wie robust sind sie?

Ja, sogenannte Landsorten sind oft widerstandsfähig und kommen mit wechselnden Bedingungen besser klar. Weniger hochgezüchtet, dafür aromatisch und anpassungsfähig.

Wie ist das Aroma und der Geschmack von frischem Koriander?

Frischer Koriander ist intensiv, zitronig, leicht pfeffrig und aromatisch. Dafür sind die ätherischen Öle verantwortlich. Wer ihn mag, liebt ihn. Und wer ihn hasst – der pflanzt vielleicht lieber Basilikumsamen oder Kresse Samen.

Wie kannst du die Gewürz- und Heilpflanze Koriander in der Küche verwenden?

Koriander ist ein Allrounder: frisch gehackt über Currys, Suppen, Tacos oder Salate. Die Samen passen perfekt zu Brot, Linsengerichten, Marinaden und sogar zu Süßspeisen. Ganze Koriandersamen kannst du vor der Verwendung kurz anrösten – das verstärkt das Aroma deutlich. Gemahlenen Koriander, also frisch gemahlen aus ganzen Samen, bekommst du mit einer einfachen Gewürzmühle. Ganze Samen oder gemahlenen Koriander – beide Varianten haben ihren Platz in der Küche. Koriandersamen harmonieren übrigens gut mit Kreuzkümmel, beide sind Klassiker der orientalischen und asiatischen Küche. Außerdem gilt Koriander traditionell als verdauungsfördernd.

Koriandersamen kaufen heißt, sich ein Stück kulinarische Vielfalt nach Hause zu holen. Mit wenig Aufwand, etwas Wasser und einem guten Standort belohnt dich die Korianderpflanze mit frischem Aroma und dem guten Gefühl, etwas selbst gezogen zu haben. Weitere Kräutersamen – darunter auch Blattkoriander Samen – findest du ebenfalls bei Caipi.de.