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760 Sorten · 7 Hersteller

Kräutersamen

Mit Kräutersamen ziehst du frische Kräuter direkt am Küchenfenster – ganz ohne großen Garten.

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Vorkultur, Aussaat & Ernte bei Kräutersamen

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Kräutersamen nach Marke

Häufige Fragen

Welche Kräuter kann man zusammen pflanzen?
Pflanze mediterrane Kräuter zusammen – Thymian, Rosmarin, Oregano und Salbei mögen es trocken und sonnig. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum bilden die zweite Gruppe mit mehr Wasserbedarf. Misch die beiden Gruppen nicht, dann gedeiht jedes Kraut besser.
Wann sät man Kräuter?
Mediterrane und frostempfindliche Kräuter ziehst du ab März warm vor und stellst sie nach den Eisheiligen ins Freie. Winterharte Kräuter säst du ab April direkt ins Beet.
Welche Kräuter sind winterhart?
Thymian, Salbei, Oregano, Schnittlauch und Liebstöckel treiben jedes Jahr neu aus. Basilikum ist einjährig und verträgt keinen Frost.
Kann man Kräuter im Topf anbauen?
Ja. Stell sie hell und sorge für guten Wasserabzug – Staunässe vertragen Kräuter schlecht. Mediterrane Sorten wachsen karger, Petersilie und Schnittlauch etwas nährstoffreicher.
Wie konserviert man Kräuter am besten?
Trocknen oder einfrieren. Mediterrane Kräuter trocknest du gut; saftige wie Basilikum, Schnittlauch und Petersilie behalten eingefroren mehr Aroma.

Ein sonniges Plätzchen am Fenster reicht dafür völlig aus.

Wie werden Kräuter gesät?

Die Kräuter-Anzucht ist kein Hexenwerk. Achte auf den richtigen Zeitpunkt und die Abstände. Viele Kräuter kannst du übers Jahr immer wieder neu aussäen. Einjährige Kräuter säst du am besten im Frühjahr aus, mehrjährige kannst du übers ganze Jahr säen. Die Anzuchtbedingungen unterscheiden sich dabei deutlich: Manche Kräuter brauchen viel Wärme, andere keimen besser bei etwas kühleren Temperaturen. Achte beim Kräutersamen kaufen gleich auf das Bio-Siegel – wer sich für Bio-Saatgut entscheidet, erntet am Ende auch Bio-Kräuter. Passende Kräutersamen findest du im Onlineshop von Caipi.de.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Kräutersamen?

Der richtige Zeitpunkt macht oft den Unterschied. Das meiste Kräutersaatgut keimt im Freiland am besten im Frühjahr, wenn die Tage länger und wärmer werden.

Drinnen kannst du das ganze Jahr über säen. Halte die Temperatur gleichmäßig bei etwa 18 bis 22 Grad. Eine Pflanzenlampe hilft, wenn es draußen zu dunkel ist.

Hier sind bekannte Kräuter mit Aussaat- und Erntezeit unter mitteleuropäischen Bedingungen (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die Zeiten können je nach Region leicht variieren.

Kraut

beste Aussaatzeit

beste Erntezeit

Basilikum

März – Mai (drinnen), ab Mai (draußen)

Juni – September

Petersilie

März – Juni

Mai – Oktober

Schnittlauch

März – April

April – Oktober

Thymian

März – Mai

Juni – Oktober

Rosmarin

März – April (drinnen), ab Mai (draußen)

Juni – Oktober (ganzjährig bei Topfkultur)

Oregano

März – Mai

Juni – September

Dill

April – Juni

Juni – August

Koriander

April – Juni

Juni – August (Blätter), August – September (Samen)

Zitronenmelisse

März – Mai

Juni – September

Minze

April – Mai

Juni – September

Borretsch

April – Mai

Juni – September

Estragon

März – Mai

Juni – September

Salbei

März – Mai

Juni – Oktober

Liebstöckel

März – April

Mai – Oktober

Kerbel

März – Mai / August

Mai – Juni / September

Für die Anzucht im Freien sind die Nachttemperaturen entscheidend. Bei frostempfindlichen Kräutern wartest du bis nach den Eisheiligen. Robuste Arten können früher raus. Ein geschützter Standort wie Gewächshaus oder Hochbeet ist dabei oft eine gute Wahl.

Die Keimzeit ist von Kraut zu Kraut verschieden. Basilikum zeigt sich schon nach 5–7 Tagen, Petersilie lässt sich gerne 3–4 Wochen Zeit. Halte die Erde in dieser Zeit gleichmäßig feucht, aber nicht nass.

Kann Kräutersamen für den Anbau im Kräutergarten vorgezogen werden?

Alle Kräuter kannst du zeitig vorziehen. Achte dabei auf die richtigen Anzuchtbedingungen – viele Kräuter brauchen viel Licht. Mediterrane Kräuter benötigen Keimtemperaturen zwischen 20 und 22 °C, Schnittlauch kommt auch mit 15 bis 20 °C aus. Das Substrat hältst du immer leicht feucht, aber niemals nass.

Basilikum, Thymian und Oregano sind Lichtkeimer: Die Samen nicht mit Erde bedecken, nur leicht andrücken. Bei Dunkelkeimern richtet sich die Saattiefe nach dem Saatgut – Abstände und Pflanztiefe stehen auf dem Samentütchen. Daran solltest du dich halten.

Welche Abstände musst du bei der Aussaat von Kräutersamen im Garten einhalten?

Je nach Kräutersorte variieren die Abstände. Bei großen Pflanzen mehr Platz lassen, kleine Kräuter kannst du enger säen. Nach dem Auspflanzen musst du die Abstände eventuell noch einmal anpassen.

Kannst du mit einem Saatband den Kräutersamen leichter säen?

Auch bei Kräutersamen gibt es Sorten auf Saatbändern. Das erleichtert die Aussaat: Du legst das Band einfach in die Erde, die Samen sitzen bereits im richtigen Abstand.

Muss Kräuter-Samen pikiert werden?

Nicht alle Kräuter musst du pikieren. Bei zarten Pflänzchen verzichtest du besser darauf – häufiges Umpflanzen bedeutet Stress für die Pflanze und kann das Wachstum durch den Umpflanzschock bremsen.

Warum keimt das Saatgut für Küchenkräuter schlecht?

Der Grund liegt meistens in falschen Anzuchtbedingungen. Halte dich genau an die Vorgaben auf den Samentütchen. Zu niedrige Keimtemperaturen, zu nasses Substrat oder zu wenig Licht verhindern oft die Keimung. Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum ist selten schuld – die meisten Kräuter sind mehrere Jahre keimfähig. Eine Keimprobe klärt, ob ältere Samen noch taugen.

Wo ist der beste Standort für Kräuterpflanzen?

Nicht jedes Kraut fühlt sich überall wohl. Mittelmeerkräuter wie Basilikum, Oregano und Thymian brauchen viel Sonne und Wärme – perfekt für die Fensterbank oder ein Gewächshaus.

Robuste Klassiker wie Petersilie, Bohnenkraut oder Schnittlauch gedeihen auch bei kühleren Temperaturen im Freien. Sie eignen sich gut für Garten oder Balkon und lassen sich im Winter einfach mit einem Vlies schützen.

Der verfügbare Platz bestimmt mit, welche Kräuter für dich infrage kommen. Für die Fensterbank eignen sich kompakte Sorten besonders gut. Im Garten haben auch größere Kräuter wie Dill oder Liebstöckel ihren Platz – denk dabei an die endgültige Größe der Pflanzen.

Auch der Boden spielt eine wichtige Rolle. Mediterrane Kräuter mögen es durchlässig und eher mager, Petersilie bevorzugt nährstoffreiche Erde. Das Licht ist ein weiterer Faktor: Die meisten Kräuter sind echte Sonnenanbeter. Petersilie oder Kerbel kommen aber auch mit Halbschatten klar. Im Kräutergarten oder der Kräuterspirale wählst du den Platz am besten passend zu den Lichtbedürfnissen der jeweiligen Sorte.

Kannst du deine Kräuter auf dem Balkon anbauen?

Fast alle Kräuter lassen sich auf dem Balkon anbauen. Achte bei der Aussaat in Töpfe auf ausreichend große Blumentöpfe und Balkonkästen mit guter Drainage – Staunässe verträgt kaum ein Kraut. Ein Ablaufloch im Boden ist Pflicht, etwas Kies oder Blähton sorgt zusätzlich für guten Ablauf. Besonders unkompliziert auf dem Balkon: Kresse, Schnittlauch und Petersilie.

Ist es möglich, Bio Kräutersamen Indoor anzubauen?

Viele schmackhafte Kräuter lassen sich prima auf der Fensterbank ziehen – so hast du auch im Winter frische Kräuter zum Würzen von Salaten und anderen Gerichten. Gut geeignet für den Indoor-Anbau sind Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Minze oder Gartenkresse. Aber auch mediterrane Kräuter wie Salbei oder Rosmarin funktionieren auf der Fensterbank.

Was solltest du bei der Pflege beachten?

Jedes Kräutlein hat seine eigenen Ansprüche. Heimische, klassische Küchenkräuter sind meist sehr pflegeleicht, während manche exotischen Arten mehr Aufwand verlangen. Nicht jedes Kraut will regelmäßig gegossen und gedüngt werden.

Wie viel Wasser brauchen junge Kräuterpflanzen?

Rosmarin, Salbei, Lavendel, Bergbohnenkraut und Thymian stammen aus dem Mittelmeerraum und sind an trockene Bedingungen angepasst. Diese Kräuter wollen einen leicht abgetrockneten Boden und reagieren auf Staunässe besonders empfindlich.

Rauke, Maggikraut, Minze, Schnittknoblauch und Koriandersamen-Pflanzen musst du dagegen regelmäßig gießen – sie lieben einen feuchten Boden. Mit dem Finger oder einem Feuchtigkeitsmesser prüfst du, ob die Erde noch ausreichend feucht ist.

Musst du Kräuter düngen?

Auch da gibt es große Unterschiede. Salbei, Thymian und Co. brauchen nur sehr wenige Nährstoffe. Borretsch, Dill und Estragon haben einen hohen Nährstoffbedarf. Zu viel Dünger beeinträchtigt das Aroma – besonders stickstoffreiche Dünger wirken sich negativ aus. Beim Anbau im Hochbeet bist du ohnehin vorsichtig, da es oft viele Nährstoffe enthält.

Am besten nimmst du einen organischen Dünger oder einen speziellen Kräuterdünger. Im Frühjahr reicht etwas Kompost. Kräuter mit hohem Nährstoffbedarf düngst du zweimal im Jahr, genügsame Sorten maximal einmal – oder bei gutem Gartenboden gar nicht.

Wann und wie kannst du Kräuter ernten und lagern?

Viele Kräuter kannst du übers ganze Jahr frisch ernten. Einige Arten holst du dafür im Winter auf die Fensterbank. Dost, Rosmarin, Salbei und andere winterfeste Kräuter kannst du im Garten ernten – sogar Schnittlauch und Petersilie, solange die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Basilikum dagegen braucht Indoor-Bedingungen.

Wann sind Kräuter erntereif?

Am aromatischsten sind Kräuter kurz vor der Blüte im Frühling oder Sommer – dann sind die Inhaltsstoffe am höchsten. Du kannst aber auch zu jeder anderen Zeit ernten, wenn die Pflanze groß genug ist. Immergrüne Kräuter ernte nach Bedarf übers ganze Jahr.

Wie erntest du Kräuter richtig?

Sobald deine Kräuter kräftig genug sind, legst du los. Schneid aber nie zu viel auf einmal ab – lass mindestens ein Drittel der Pflanze stehen, damit sie sich erholen kann.

Morgens, wenn der Tau getrocknet ist, ist die beste Zeit. Dann sind die ätherischen Öle besonders konzentriert. Nimm eine scharfe, saubere Schere – stumpfe Werkzeuge quetschen die Stängel.

So erntest du verschiedene Kräuter richtig:

  • Basilikum: Regelmäßig die Triebspitzen abschneiden
  • Petersilie: Die äußeren Blätter unten abschneiden
  • Schnittlauch: Eine Handbreit über dem Boden schneiden
  • Oregano: Am besten vor der Blüte ernten
  • Salbei: Die jungen Blätter sind am aromatischsten

Regelmäßiges Ernten macht deine Kräuter buschiger. Wenn du länger ernten möchtest, entferne die Blütenstände – besonders bei Basilikum, der nach der Blüte weniger Blätter bildet.

Zu viel geerntet? Kein Problem. Du kannst Kräuter trocknen, einfrieren oder in Öl einlegen – so hast du auch im Winter frische Aromen zur Hand. Übrigens: Aus samenfestem Kräuter-Saatgut kannst du eigene Samen gewinnen, wenn du bei der Auswahl auf samenfeste Sorten geachtet hast.

Wie lange bleiben Kräuter frisch?

Das hängt von der Sorte ab. Zarte Küchenkräuter wie Dill und Petersilie halten im Kühlschrank etwa eine Woche. Harte Kräuter wie Thymian und Rosmarin bleiben auch zwei Wochen frisch. Kannst du die geernteten Kräuter nicht gleich verbrauchen, konserviere sie – einfrieren und trocknen verlängern die Haltbarkeit zuverlässig.

Welche Krankheiten und Schädlinge treten an Kräutern auf?

Klassische Küchenkräuter, die in unseren Breitengraden heimisch sind, werden seltener von Krankheiten befallen. Manche Heil- und Gewürzpflanzen kommen schlechter mit unserem Klima zurecht – das solltest du beim Anbau im Garten oder auf dem Balkon im Hinterkopf haben. Alte Sorten sind meist robuster.

Welche Pflanzenkrankheiten können Kräuter bekommen?

Vor allem Pilzerkrankungen machen Kräutern zu schaffen: Rost, Kraut- und Braunfäule sowie Echter und Falscher Mehltau. Häufig ist zu nasses Wetter der Auslöser, aber auch falsches Gießen kann Pilzkrankheiten hervorrufen. Beobachte deine Kräuter und greif früh ein – dann lassen sich die Pflanzen meist mit Hausmitteln oder Fertigprodukten retten.

Welche Schädlinge befallen Kräuter?

Diese Plagegeister können dir Probleme machen:

  • Schnecken (besonders gern bei Basilikum)
  • Blattläuse (mögen die saftigen, jungen Triebe)
  • Spinnmilben (tauchen bei zu trockener Luft auf)
  • Grauschimmel (kommt bei zu viel Nässe)

Viele Probleme vermeidest du, wenn du deine Kräuter luftig aufstellst und welke Blätter gleich entfernst. Ein selbst gemachter Brennnesselsud stärkt die Pflanzen auf natürliche Weise.

Wie kannst du Kräutersamen nutzen?

Kräuter kannst du als Heilkraut oder Küchenkraut verwenden. Viele Bio-Kräuter haben hochwertige Inhaltsstoffe, die sowohl in der Küche als auch in der Naturmedizin gefragt sind – frisch oder getrocknet. Bei der Auswahl von Kräuter-Saatgut orientierst du dich am besten an deinen eigenen Vorlieben.

Welche Rezeptideen gibt es für frische und getrocknete Kräuter aus eigenem Garten?

Ob italienische Kräuter oder ein Kräutersamen-Set – eigene Kräuter aus dem Garten machen Suppen, Saucen und viele andere Gerichte besser. Selbst gezogene Kräuter schmecken intensiver als getrocknete und bringen echten Geschmack auf den Teller.

Probier diese Ideen:

  • Basilikum-Pesto mit frisch gerösteten Pinienkernen und gutem Parmesan
  • Kräuterbutter aus deiner eigenen Kräutermischung
  • Limonade mit Minze und Zitronenmelisse
  • Knusprige Kartoffeln mit frisch geschnittenem Schnittlauch
  • Cremiger Kräuterquark mit Petersilie und Fenchelsamen-Dill-Mix

Ein tolles Geschenk für Gartenfreunde: selbst gemachtes Kräutersalz. Trockne deine Lieblingskräuter und misch sie mit grobem Meersalz. Auch eine bunte Mischung eigener Kräuter zum Kochen kommt gut an.

Wie wird Heilkraut in der Naturheilkunde verwendet?

Viele Bio-Kräuter haben echte Heilwirkungen. Ein Bio-Kräuter-Samen-Set mit verschiedenen Sorten ist ein guter Einstieg. Salbei hilft bei Halsschmerzen, Thymian löst Husten, Pfefferminze beruhigt den Magen.

Diese Heilpflanzen kannst du leicht selbst ziehen:

  1. Kamille – beruhigt und hilft bei Entzündungen
  2. Johanniskraut – hebt die Stimmung
  3. Salbei – wirkt antibakteriell
  4. Thymian – löst den Husten
  5. Pfefferminze – gut für die Verdauung

Die Heilkräfte deiner Bio-Kräuter nutzt du als Tee, zu Salben verarbeitet oder über die ätherischen Öle. Wichtig ist die richtige Menge. Besonders wertvoll sind die sekundären Pflanzenstoffe – sie stärken das Immunsystem und wirken als Antioxidantien.

Viele Kräuter sind echte Multitalente: Oregano macht nicht nur Pizza aromatisch, sondern wirkt auch gegen Bakterien. Rosmarin regt die Durchblutung an, Basilikum hebt die Laune.

Wenn du Kräuter als Heilmittel nutzen möchtest, informiere dich gut über mögliche Nebenwirkungen. Bei ernsten Beschwerden gehst du zum Arzt – Heilkräuter können die Behandlung unterstützen, aber nicht ersetzen.

Neben Kräutersamen findest du bei Caipi.de auch Blumensamen und Rasensamen für deinen Garten.