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Salat Samen
Salat aus eigenen Samen: knackig, vitaminreich und überraschend einfach – ob im Beet, im Topf auf dem Balkon oder auf der Fensterbank.
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Beliebteste Salat
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Vorkultur, Aussaat & Ernte bei Salat
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Salat nach Marke
Salat ist vielseitig in der Küche, steckt voller Vitamine und Nährstoffe und passt in jeden Garten – egal ob du schon jahrelang gärtnerts oder gerade erst anfängst.
Wie wird Salat gesät?
Es gibt viele Salatarten, die du online kaufen kannst – und je nach Sorte unterscheidet sich der richtige Aussaatzeitpunkt deutlich. Nicht alle Sorten eignen sich für die Frühjahrsaussaat. Einige schießen bei steigenden Temperaturen schnell. Wintersalate säst du erst gegen Ende des Sommers aus. Sinnvoll ist eine gestaffelte Aussaat – so hast du fast das ganze Jahr frischen Salat. Für jeden Gemüsesamen gibt es den passenden Aussaatzeitpunkt. Jede Salatsorte kannst du auf der Fensterbank vorziehen oder in der Freilandsaison direkt ins Beet säen. Mit einer frostharten, robusten Sorte kannst du Salat sogar ganzjährig ernten.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Salatsamen?
Je nach Sorte kannst du den Samen zwischen Ende März und Mai im Freiland aussäen. Damit die Ernte kein Ende nimmt, säst du anschließend alle 2 bis 3 Wochen nach – so erntst du bis weit in den Winter.
Salatart |
Aussaatzeit |
Erntezeit |
Kopfsalat |
Februar – Juli (unter Glas ab Februar) |
April – Oktober |
Pflücksalat |
März – August |
Mai – Oktober |
Feldsalat |
Juli – September |
September – März (auch Winterernte möglich) |
Endiviensalat |
Juni – Juli |
September – November |
Asia-Salat |
März – Oktober |
April – November |
Eisbergsalat |
März – Juni |
Juni – September |
Eichblattsalat |
März – August |
Mai – Oktober |
Hinweise:
Frühe Aussaaten (Februar–März) erfolgen oft unter Glas oder im Frühbeet.
Feldsalat ist ein typischer Wintersalat – er wächst langsam, ist aber frosthart.
Asia-Salat wächst sehr schnell und kann oft mehrfach geerntet werden.
Pflück- und Eichblattsalat sind Schnittsalate und können mehrmals beerntet werden.
Endiviensalat braucht längere Tage zum Wachsen, daher die späte Aussaat.
Kann Salatsamen für den Anbau vorgezogen werden?
Ab Ende Februar kannst du Salatsamen auf der Fensterbank vorziehen. Die Keimtemperaturen sollten dabei nicht zu hoch sein – zwischen 10 und 18 °C reicht völlig aus. Über 20 °C keimen die Samen der meisten Sorten nur noch sehr schlecht, es kommt zur Keimhemmung. Verwende nährstoffarme Anzuchterde, halte sie leicht feucht und wähle einen hellen Standort. Auch ein Gewächshaus oder Frühbeet funktioniert gut.
Welche Abstände musst du bei der Aussaat von Salatsamen im Garten einhalten?
Viele Salatsamen sind Lichtkeimer. Das Saatgut wird deshalb nur dünn mit Erde bedeckt – eine Saattiefe zwischen 0,5 und 1 cm reicht aus. Einen Abstand musst du zunächst nicht einhalten; die Jungpflanzen werden später vereinzelt.
Kannst du mit einem Saatband den Gemüsesamen leichter säen?
Mit einem Saatband geht die Aussaat besonders einfach. Die Abstände sind bereits festgelegt – du legst das Saatband für Schnittsalat, Salatmischung und Co. einfach in die Erde und bedeckst es dünn. Saatbänder gibt es für verschiedene Salatsorten.
Muss Salatsamen pikiert werden?
Die feinen Jungpflanzen solltest du lieber nicht pikieren – sie gehen dabei leicht kaputt. Pflanze sie direkt aus, sobald sie groß genug sind. Die meisten Salatsorten sind robuster als sie aussehen. Sobald die Temperaturen etwas steigen, können die Pflanzen ins Freie. Frostgefahr sollte nicht mehr bestehen, aber Temperaturen bis 10 °C machen ihnen nichts aus.
Warum keimen die Samen schlecht?
Wenn die Samen nicht keimen, stimmen meist die Anzuchtbedingungen nicht. Vor allem zu hohe oder zu niedrige Temperaturen verhindern die Keimung – das ist auch der Grund, warum Salatsamen im Hochsommer oft schlecht keimen. Eine zu tiefe Aussaat oder ein zu nasses Substrat können die Keimung ebenfalls unterbinden. Achte deshalb auf optimale Keimbedingungen. Nur selten liegt eine schlechte Keimquote am Saatgut selbst – gut gelagertes Saatgut bleibt mindestens drei bis vier Jahre keimfähig.
Wo ist der beste Standort für Salatpflanzen?
Salat mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort – einen vollsonnigen Platz mit direkter Mittagssonne solltest du vermeiden. An den Boden stellen die Pflanzen keine großen Ansprüche. Die meisten Sorten sind Schwachzehrer und kommen mit wenig Nährstoffen aus. Schwere Böden lockst du mit etwas Sand oder Humus auf. Ein lockerer, durchlässiger, gut durchlüfteter Boden ist für das Blattgemüse optimal. Wer keinen geeigneten Gartenboden hat, kann Salat auch in Gefäßen kultivieren.
Empfehlung: Salat eignet sich gut für die Mischkultur und ist ein guter Nachbar für Erdbeeren, Zwiebeln, Tomaten und viele andere Gemüsesorten. Auch im Blumenbeet zwischen Stauden fühlt er sich wohl.
Kannst du deinen Salat auf dem Balkon anbauen?
Das funktioniert hervorragend. Salat auf dem Balkon im Blumentopf, Balkonkasten oder anderen Pflanzgefäßen braucht nicht viel Platz. Das Gefäß sollte mindestens 20 cm tief sein und eine gute Drainage haben, damit keine Staunässe entsteht. Verwende eine gute Gemüseerde. Ein weiterer Vorteil: Auf dem Balkon sind die Pflanzen vor Schnecken besser geschützt.
Ist es möglich, Salatsamen Indoor anzubauen?
Ja, auch das klappt gut. Du kannst Salat auf der Fensterbank kultivieren, unter einer LED-Pflanzenlampe oder in einem Hydroponik-System. Am besten eignen sich dafür kompakte Sorten oder Babyleaf.
Was solltest du bei der Pflege beachten?
Beim Auspflanzen richtet sich der Abstand nach der Salatart. Große Köpfe von Kopfsalat, Eisbergsalat oder Pflücksalat brauchen mindestens 25 cm Abstand. Feldsalat Samen und ähnliche Sorten kannst du enger setzen. Vergiss das Angießen nicht – Staunässe sollte dabei nicht entstehen.
Wie viel Wasser brauchen junge Salatpflanzen?
Salat braucht einen leicht feuchten Boden – gieße deshalb regelmäßig. Im Hochsommer, wenn der Boden schnell austrocknet, kann tägliches Gießen nötig sein. Gieße möglichst im Wurzelbereich und nicht direkt auf die Blätter, um Pilzkrankheiten zu reduzieren und Verbrennungen zu vermeiden. Morgens gießen ist am besten.
Musst du das Blattgemüse düngen?
Als Schwachzehrer brauchen Salatpflanzen keinen Dünger. Es reicht, das Beet gut vorzubereiten und etwas Kompost einzuarbeiten – aber nicht zu viel. Zusätzliche Düngungen mit Brennnesseljauche oder anderen natürlichen Düngern sollten sehr sparsam erfolgen. Zur Verbesserung der Bodenstruktur kannst du Hornspäne oder Schafwollpellets einbringen. Zu viel Stickstoff macht die Pflanzen anfällig für Krankheiten – weniger ist hier mehr.
Wie verhinderst du, dass dein Salat schießt?
Das fängt schon beim Kauf an: Entscheide dich für schossfeste Sorten. Dazu helfen ausreichende Bewässerung und gleichmäßige Temperaturen. Im Hochsommer pflanzt du Salat am besten in den lichten Halbschatten.
Wann und wie kannst du Salat ernten und lagern?
Das hängt von der Salatart ab. Mit einer guten Sortenauswahl und regelmäßiger Nachsaat kannst du Salat fast das ganze Jahr ernten.
Wann ist Salat erntereif?
Einen festen Termin gibt es nicht. Du kannst ernten, sobald die gewünschte Größe erreicht ist – im Prinzip auch schon kleine Köpfe. Optimal ist ein gut ausgebildeter Kopf. Je nach Sorte und Witterung vergehen von der Aussaat bis zur Ernte etwa 6 bis 8 Wochen.
Wie erntet man Kopfsalat, Pflücksalat und Feldsalat richtig?
Nicht jede Sorte wird gleich geerntet. Bei Kopfsalat Samen-Sorten, Romanasalat, Eissalat und Asia-Salat erntest du die festen Köpfe – du kannst die Pflanze samt Wurzel herausziehen und die Wurzel abschneiden. Bei Pflücksalat erntest du nur die äußeren Blätter; die inneren wachsen immer wieder nach. Amerikanischer Brauner gehört zu den Pflücksalaten. Feldsalat erntest du als ganze Rosette. Bei Rucola schneidest du die Blätter einfach mit einem scharfen Messer ab – neue Blätter wachsen nach.
Kannst du auch im Winter Salat ernten?
Ja. Einige Salatsorten sind für den Herbstanbau im Freiland gemacht und lassen sich im Winter ernten. Dazu gehören unter anderem Verte de Cambrai oder Mustard Red Giant – beide für eine lange Freilandsaison geeignet. Im Gewächshaus bleiben die Pflanzen auch bei sehr niedrigen Temperaturen geschützt, und du kannst fast den ganzen Winter ernten.
Wie lange bleibt Salat knackig und frisch?
Am besten erntest du Salat frisch und verbrauchst ihn sofort. Einige Sorten halten sich aber auch ein paar Tage im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Tuch. Feste Salatsorten halten sich länger als weiche Blattsalate. Zu lange aufbewahren solltest du das Gemüse nicht.
Welche Krankheiten und Schädlinge treten am Salat auf?
Salat kann von Krankheiten und Schädlingen befallen werden – davon gibt es leider einige. Die meisten Probleme treten im Freilandanbau auf. Greif beim Kauf zu Sorten mit hoher Krankheitsresistenz. Einige Schädlinge lassen sich einfach abwehren, bei anderen ist mehr Aufwand nötig. Wichtig: Handele sofort, wenn du beim Ernten frischer Blätter Probleme bemerkst.
Welche Pflanzenkrankheiten können Salate bekommen?
Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Falscher Mehltau, Grauschimmel und Salatfäule. Oft lohnt es nicht, die Krankheiten zu behandeln – befallene Salatköpfe entfernst du am besten und entsorgst sie. Meist treten die Krankheiten im Sommeranbau bei feuchter Witterung auf. Am sichersten fährst du mit Sorten, die eine Toleranz gegen Falschen Mehltau und andere Krankheiten mitbringen.
Welche Schädlinge befallen Salate?
Schnecken gehören zu den häufigsten Schädlingen – sie lieben junge Salatpflanzen und können ganze Beete leer fressen. Es gibt zahlreiche Produkte und Hausmittel zur Abwehr. Auch Blattläuse und Erdflöhe befallen Salate. Oft merkst du den Befall erst, wenn die Pflanzen schon stark betroffen sind.
Wie kannst du verhindern, dass Schnecken den Salat befallen?
Schnecken sind das größte Problem beim Salatanbau – Rauke, Endivie und Co. stehen bei ihnen ganz oben auf dem Speiseplan. Barrieren wie Schneckenkragen oder Kupferbänder sind erfolgversprechend. Auch Schafwolle kann Schnecken fernhalten. Zusätzlich lohnt es sich, natürliche Feinde wie Igel und Vögel im Garten zu fördern.
Was solltest du über Salatsamen wissen?
Es gibt weit über 1.000 Salatsorten, die verschiedenen Arten zugeordnet werden. Die Samen sind bei den meisten Sorten sehr klein und haben eine charakteristische längliche Form. Salat beschränkt sich nicht auf grünes Blattgemüse – die Arten und Sorten unterscheiden sich in Form, Farbe und Geschmack deutlich voneinander.
Sind Bio-Salatsamen besser für den eigenen Garten?
Bio-Saatgut für Salat stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau – ohne chemische Düngemittel und Pestizide. Das ist umweltfreundlich und kommt der Pflanzengesundheit zugute, denn Saatgut aus biologischem Anbau entwickelt häufig mehr natürliche Abwehrkräfte.
Im Bio-Bereich werden vor allem samenfeste und alte Sorten gezogen. Das hat einen praktischen Vorteil: Du kannst später selbst Salatsamen aus deinen Pflanzen gewinnen.
Was sind alte Sorten und wie robust sind sie?
Alte Sorten haben schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel und wurden oft schon von den Großeltern angebaut. Ihr größter Vorteil: Sie sind ans regionale Klima angepasst und deshalb robuster. Geschmacklich können sie modernen Züchtungen oft das Wasser reichen. Für den Hobbygarten sind sie bestens geeignet – häufig resistent gegen viele Krankheiten und ertragreich, aromatisch, widerstandsfähig und schossfest.
Bei Caipi legen wir als familiengeführtes Unternehmen mit über 20 Jahren Erfahrung besonderen Wert auf den Erhalt alter Sorten. Viele davon findest du anderswo kaum noch. Neben Salat führen wir auch Lauch Samen und Blumenkohl Samen in unserem Sortiment.
Was haben frische Salate geschmacklich zu bieten?
Nicht jeder Salat schmeckt gleich. Rucola – auch Salatrauke genannt – ist scharf und würzig. Kopfsalat ist mild und leicht buttrig. Endiviensalat und Chicorée punkten mit einem gesunden bitteren Geschmack. Römersalat schmeckt herzhaft, Eissalat mild und knackig. Lollo Rossa, Feldsalat und Eichblattsalat haben einen nussigen Geschmack. Wer verschiedene Salatarten anbaut, kann daraus eine abwechslungsreiche Mischung ernten.





