Buzzy Organic Seeds
Buzzy Organic Seeds BIO Zuckermais Golden Bantam
€059€299GrundpreisNicht verfügbar
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Saatgut-MarkenWie wird Mais Samen gesät?
Die Aussaat von Zuckermais Samen, Popcorn-Mais oder anderer Maissorten ist unkompliziert, wenn die grundlegenden Bedingungen stimmen. Mais benötigt warme Erde, ausreichend Platz und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Körner werden etwa 3–5 cm tief in den Boden gelegt – gern direkt im Beet oder in einem Hochbeet.
Da Mais ein Windbestäuber ist, sollte er nicht in langen Reihen, sondern in Blöcken ausgesät werden. So können sich die Pollen leichter zwischen den Pflanzen verteilen, was zu volleren und gleichmäßigeren Kolben führt.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Maissamen?
Der ideale Aussaatzeitpunkt liegt zwischen Mitte April und Ende Mai – je nach Witterung. Wichtig ist, dass die Bodentemperatur konstant über 10 °C, besser 12 °C, liegt. In kälterem Boden keimt Mais nur langsam oder gar nicht.
Kann Mais Saatgut für den Anbau vorgezogen werden?
Ja, du kannst Mais sehr gut vorziehen – das lohnt sich besonders in Regionen mit kurzen Sommern.
Vorgehensweise:
• Maissamen einzeln in kleine Töpfe setzen
• Keimtemperatur 18–22 °C
• Nach 10–14 Tagen keimen die meisten Sorten
• Ab Mitte Mai dürfen die Pflanzen ins Freiland umziehen
Das Vorziehen führt zu einer früheren Ernte und verringert das Risiko, dass Schädlinge die Keimlinge fressen.
Welche Abstände musst du bei der Aussaat von Maissamen im Freiland einhalten?
Mais liebt Platz – und du wirst mit kräftigeren Pflanzen und dickeren Kolben belohnt.
Hier eine Übersicht der wichtigsten Abstände:
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Arbeitsschritt |
Abstand |
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Pflanzabstand in der Reihe |
25–30 cm |
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Reihenabstand |
50–70 cm |
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Blockanbau |
mind. 4 Reihen |
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Pflanztiefe |
3–5 cm |
Kannst du mit einem Saatband den Gemüsesamen leichter säen?
Ja, ein Saatband erleichtert die Anzucht auch bei Mais – besonders für Anfänger oder für sehr gerade Reihen im Beet. Das Band sorgt für gleichmäßige Abstände und erspart späteres Vereinzeln. Für große Flächen lohnt sich ein Saatband allerdings weniger als das händische Legen einzelner Körner.
Muss Mais-Samen pikiert werden?
Nein. Da Mais empfindlich auf Wurzelstörungen reagiert, sollte er nicht pikiert werden. Deshalb werden Maissamen, wenn man sie vorzieht, direkt einzeln in eigene Töpfchen gesät. Das erspart Stress beim späteren Umsetzen.
Warum keimen die Samen schlecht?
Schlechte Keimung kann viele Ursachen haben:
• Zu niedrige Bodentemperaturen
• Staunässe oder Trockenheit
• Altes Saatgut
• Verdichteter Boden
• Schädlinge wie Drahtwürmer
Tipp: Verwende frisches Qualitäts-Saatgut und sorge für warme, lockere Erde. So steigen die Keimchancen deutlich.
Wo ist der beste Standort für Maispflanzen?
Mais liebt:
• Vollsonne (mind. 6–8 Stunden pro Tag)
• Einen nährstoffreichen, humosen Boden
• Windgeschützte Lagen
• Gleichmäßige Feuchtigkeit
Ein guter Standort ist entscheidend für eine sichere Bestäubung und große, süße Kolben.
Kannst du deinen Mais auf dem Balkon anbauen?
Ja – allerdings eignet sich dafür nur Zuckermais oder Mini-Sorten. Auf dem Balkon ist Mais nicht nur ein leckeres Gemüse, sondern auch ein wunderbarer Sichtschutz.
Wichtig:
• Großer Topf (mind. 20–30 Liter)
• Gute Erde und regelmäßige Düngung
• Mehrere Pflanzen, damit die Bestäubung funktioniert
• Windschutz, da Mais empfindlich ist
Eine Urban-Gardening-freundliche Kultur, wenn Platz vorhanden ist.
Ist es möglich, Maissamen Indoor anzubauen?
Für den endgültigen Anbau ist Indoor-Mais nicht geeignet, da die Pflanzen sehr hoch wachsen und viel Licht benötigen. Vorziehen ist möglich – ganzjähriger Indoor-Anbau dagegen kaum erfolgversprechend.
Was solltest du bei der Pflege beachten?
Mais ist pflegeleicht, benötigt aber einige wichtige Maßnahmen:
1. Regelmäßiges Gießen
2. Unkrautkontrolle
3. Gelegentlich anhäufeln – stabilisiert die Pflanze
4. Bei Trockenheit mulchen
5. Düngen für kräftiges Wachstum
Bei optimalen Bedingungen ist Mais sehr ertragreich und bilden viele ganze Kolben aus.
Wie viel Wasser brauchen junge Maispflanzen?
Mais ist ein Starkzehrer mit hohem Wasserbedarf. Besonders wichtig ist die Wasserversorgung:
• Während der Keimung
• Beim schnellen Wachstum im Juni
• Während der Kolbenbildung im Juli/August
Die Erde sollte nie völlig austrocknen. Eine konstante Bodenfeuchte sorgt für große, saftige Körner.
Musst du das Gemüse düngen?
Ja, unbedingt. Mais reagiert deutlich auf Nährstoffmangel.
Empfehlenswert sind:
• Kompost vor der Aussaat
• Organische Langzeitdünger
• Flüssigdünger bei Topfkultur
Stickstoff ist besonders wichtig – aber auch Kalium und Phosphor fördern stabile Pflanzen und volle Kolben.
Wann und wie kannst du Mais ernten und lagern?
Wann sind Maiskolben erntereif?
Zuckermais ist erntereif, wenn:
• Die goldgelben oder bunten Körner prall und milchig sind
• Die Fäden („Narbenfäden“) braun geworden sind
• Der Kolben fest in der Hülle sitzt
Popcorn- und Hartmais werden erst geerntet, wenn die Körner komplett ausgereift und hart sind.
Wie erntest du Mais und Bio Mais richtig?
Zum Ernten fasst du den Kolben an und brichst ihn mit einer Drehbewegung nach unten ab. Zuckermais sollte möglichst frisch gegessen oder verarbeitet werden – er verliert schnell an Süße. Die Hüllblätter entfernst du, wenn du die Maiskörner zu bereiten möchtest. Möchtest du die Kolben zum Trocknen aufhängen, kannst du die Hüllblätter zurückschlagen und zusammenbinden.
Kannst du auch im Winter Mais ernten?
Nur Hartmais, Popcornmais oder Ziermais bleiben bis spät in den Herbst auf dem Feld. Zuckermais hingegen ist empfindlich und muss im Spätsommer geerntet werden.
Wie lange bleiben die Kolben knackig und frisch?
Zuckermais verliert innerhalb von Stunden nach der Ernte einen Teil seines Zuckers. Deshalb:
• Möglichst schnell essen oder einfrieren
• Im Kühlschrank hält er 3–4 Tage
• Popcornmais lässt sich monatelang lagern
Welche Krankheiten und Schädlinge treten am Mais auf?
Welche Pflanzenkrankheiten kann Mais bekommen?
Häufige Krankheiten sind:
• Maisbeulenbrand
• Blattfleckenkrankheiten
• Fusarium
• Rostkrankheiten
Vorbeugung gelingt durch gute Bodenpflege, robuste Sorten und Fruchtwechsel.
Welche Schädlinge befallen Mais?
Mais ist beliebt bei einigen Schädlingen – besonders bei:
• Drahtwürmern (fressen Keimlinge)
• Maiszünsler (Bohrtunnel in den Stängeln)
• Blattläusen
• Vögeln und Waschbären (fressen Kolben)
Eine stabile Pflanze und guter Standort machen Mais aber widerstandsfähig.
Was solltest du über Maissamen wissen?
Mais ist in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel. Er ist nicht nur Tierfutter, sondern wird im Landbau angebaut und dient als wichtiges Nahrungsmittel. Inzwischen gibt es zahlreiche Sorten, die vom Golden Bantam Zuckermais bis zum Tasty Sweet reichen. Die Samen vom Saatmais sind bis zu 4 Jahren und länger keimfähig.
Welche Maisarten gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Die wichtigsten Typen:
• Zuckermais: süß, zum Frischessen
• Popcornmais: kleine harte Körner, zum Aufpoppen
• Hartmais: sehr fest, zur Mehlherstellung
• Puffmais: bauchige Körner
• Ziermais: dekorative Kolben in bunten Farben
• Futtermais: robust, hohe Erträge
Ist Bio Mais-Saatgut besser für den eigenen Garten?
Bio-Samen stammen aus nachhaltiger Zucht, sind frei von chemischen Behandlungen und geeignet für Naturgärten. Sie keimen ebenso gut wie konventionelles Saatgut, bieten jedoch oft eine größere Sortenvielfalt.
Gibt es alte Sorten und wie robust sind sie?
Ja – besonders bei Mais gibt es zahlreiche alte und regionale Sorten. Diese sind:
• oft geschmacklich intensiver
• bemerkenswert widerstandsfähig
• ideal für Selbstversorger
• samenfest (du kannst eigenes Saatgut gewinnen)
Eine der berühmten alten Sorten ist Bantam Mais. Der Mais hat ein wunderbares mild-süßes Aroma, ist ertragreich und wird schon seit dem frühen 20. Jahrhundert angebaut. Es gibt aber auch noch viele andere alte Maissorten. Alte Sorten sind oft samenfeste Sorten.
Was hat frischer Mais geschmacklich zu bieten?
Frisch geernteter Zuckermais ist süß, saftig und aromatisch. Sein Zucker wandelt sich nach der Ernte rasch in Stärke um – daher schmeckt frisch geernteter Mais unvergleichlich viel besser als Ware aus dem Supermarkt.
Wie kannst du Popcornmais, Zuckermais und Co in der Küche verwenden?
Mais ist ein echtes Allroundtalent:
• Klassisch gekocht und mit Butter
• Gegrillt als BBQ-Beilage
• Zu Suppen und Eintöpfen
• Als Maiskolben, Polenta oder Maisgrieß
• Als Grundlage für Tortillas
• Als Popcorn für Kinoabende
• In bunten Salaten
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – Mais passt zu herzhaften, süßen und gerösteten Aromen gleichermaßen. Eine besondere Maissorte ist Erdbeermais. Die knallroten Maiskörner sind ein echter Hingucker. Der Körnermais eignet sich wunderbar zum Grillen oder für köstliches Popcorn. Es gibt aber noch mehr Sorten mit bunten Kolben.