Allium kaufen
Allium – also Zierlauch – liefert dir im Frühsommer spektakuläre Blütenbälle auf langen Stielen und ist dabei überraschend pflegeleicht. Bei Caipi.de findest du 39 Varianten als Herbst-Pflanzgut, von kompakt bis riesig.
38 Sorten
Juli · Aussaatzeit
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Häufige Fragen
Wann pflanzt man Zierlauch (Allium)?
Wie tief pflanzt man Allium-Zwiebeln?
Wann blüht Zierlauch?
Kommt Zierlauch jedes Jahr wieder?
Welche Allium-Arten und Sorten gibt es?
Die Gattung Allium – auf Deutsch Lauch – umfasst eine enorme Artenvielfalt. Als Zierpflanze interessieren uns vor allem die Vertreter, die mit kugelförmigen Blütenständen punkten. Hier ein Überblick über die wichtigsten Arten und Sorten, die du als Pflanzgut bekommst:
Allium giganteum – der Riesen-Lauch
Der Riesen-Lauch ist die Sorte, die im Beet sofort auffällt. Er treibt auf sehr langen Stielen große, violette Blütenbälle und erreicht beachtliche Wuchshöhen. Wer einen echten Blickfang will, ist hier richtig.
Allium sphaerocephalon – der Sternkugel-Lauch
Der Sternkugel-Lauch, auch Kugellauch genannt, bildet eiförmige, purpurrote Blütenköpfe. Er blüht etwas später als viele andere Allium-Arten – oft bis in den Spätsommer hinein – und ist damit eine tolle Ergänzung im Staudenbeet.
Allium aflatunense – der Persische Zierlauch
Allium aflatunense gehört zu den klassischen Zierlauch-Arten mit großen, violetten Blütenkugeln im Mai und Juni. Er ist robust, winterhart und gut für Einsteiger geeignet.
Allium cristophii – der Stern-Lauch
Allium cristophii fällt durch seine besonders großen, sternförmigen Blütenstände auf. Auch getrocknet bleiben die Blütenköpfe dekorativ und machen sich gut in Trockensträußen.
Allium moly – der Goldlauch
Allium moly blüht gelb – eine Ausnahme unter den Zierlauch-Arten. Er bleibt kompakt und gedeiht auch im Halbschatten, was ihn vielseitig einsetzbar macht.
Allium senescens und Allium lusitanicum
Beide Arten blühen eher im Spätsommer und sind besonders bei Bienen und Hummeln beliebt. Sie bleiben niedrig und passen gut in naturnahe Beete oder Steingärten.
Allium schoenoprasum – der Schnittlauch
Allium schoenoprasum ist vielen als Küchenkraut bekannt. Aber auch als Zierpflanze macht er eine gute Figur: Die Blätter sind essbar, die rosa-violetten Blüten ziehen Insekten an.
Weitere bekannte Allium-Arten
Zur großen Pflanzengattung Allium gehören außerdem bekannte Nutzpflanzen wie Allium sativum (Knoblauch), Allium cepa (Küchenzwiebel), Allium ampeloprasum (Ackerlauch) und der Bärlauch. Als Zierpflanzen stehen sie weniger im Fokus, zeigen aber, wie vielseitig diese Gattung ist. Botanisch gehört Allium zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae), Unterfamilie Allioideae – also zur Unterfamilie der Lauchgewächse.
Wie und wann pflanzt man Allium (Zierlauch) richtig?
Allium-Zwiebeln werden im Herbst gepflanzt – am besten von September bis November. So können sie vor dem Winter einwurzeln und treiben im Frühjahr zuverlässig aus. Das Einpflanzen ist kein Hexenwerk und gelingt auch ohne großen Garten problemlos.
Wann ist die beste Pflanzzeit für Allium?
Pflanze die Zwiebeln im Herbst, idealerweise von September bis November. Wichtig ist, dass der Boden noch nicht gefroren ist. Zwiebeln im Herbst zu setzen gibt ihnen genug Zeit zum Anwurzeln – das ist der Schlüssel für eine gute Blüte im nächsten Frühjahr und Frühsommer.
Wie tief und wie weit auseinander pflanzt du die Zwiebeln?
Als Faustregel gilt: Die Pflanztiefe entspricht etwa dem Zweifachen des Zwiebeldurchmessers. Kleine Zwiebeln kommen also flacher, große Zwiebeln wie die des Riesen-Lauchs tiefer in den Boden. Halte zwischen den Zwiebeln mindestens 15 Zentimeter Abstand, bei großen Sorten gerne mehr. So haben die Pflanzen genug Platz, um sich zu entfalten.
Kann man Allium im Topf oder Kübel pflanzen?
Ja, Allium im Topf oder Kübel funktioniert gut – besonders für kompaktere Arten. Achte auf einen ausreichend tiefen Topf und unbedingt auf Drainage, damit keine Staunässe entsteht. Im Winter solltest du den Kübel an einen geschützten Ort stellen oder gut isolieren.
Welchen Standort und Boden braucht Zierlauch?
Allium liebt es sonnig. Ein vollsonniger Standort ist ideal, viele Arten vertragen auch leichten Halbschatten. Beim Boden ist durchlässig das Stichwort: Staunässe ist der größte Feind der Zwiebeln.
Welcher Boden ist der richtige?
Am besten gedeiht Zierlauch in einem durchlässigen Boden, der nicht zu feucht ist. Schwere, lehmige Böden kannst du mit Sand oder Kies verbessern. Wer auf durchlässigem Boden pflanzt, hat deutlich weniger Probleme mit faulenden Zwiebeln. Ein leicht humoser, nährstoffreicher Boden ist ein Plus, aber keine Pflicht.
Passt Allium ins Staudenbeet?
Absolut. Das Staudenbeet ist ein klassischer Platz für Zierlauch. Die hohen Blütenstände setzen tolle Akzente zwischen niedrigeren Stauden. Wenn das Laub des Zierlauchs nach der Blüte welkt und unschön wird, kaschieren dichte Nachbarpflanzen das gut. Auch Steingärten sind ein idealer Standort – besonders für kompakte Arten.
Wie pflegt man Allium – Gießen, Düngen und was nach der Blüte?
Zierlauch ist ausgesprochen pflegeleicht. Wer den richtigen Standort gewählt hat, muss kaum eingreifen. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die du kennen solltest.
Wie viel gießen und düngen?
Allium braucht mäßig Wasser. In der Wachstumsphase im Frühjahr kannst du bei Trockenheit gießen, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Düngen ist nicht zwingend nötig – wer möchte, gibt im Frühjahr eine Portion Langzeitdünger oder Kompost in den Boden. Überdüngung schadet mehr als sie nützt.
Was tun, wenn Allium verblüht ist?
Wenn der Zierlauch verblüht ist, welkt das Laub langsam ab – das ist normal und wichtig, denn die Pflanze zieht Nährstoffe in die Zwiebel zurück. Schneide das Laub erst ab, wenn es vollständig vergilbt ist. Die dekorativen Blütenköpfe kannst du stehen lassen: Auch getrocknet sehen sie toll aus und sind ein Hingucker im Beet bis weit in den Herbst.
Ist Zierlauch winterhart?
Die meisten Allium-Arten sind winterhart und kommen problemlos durch deutsche Winter. Die Zwiebeln bleiben im Boden und treiben im nächsten Frühjahr wieder aus. In sehr kalten Regionen oder bei Kübelpflanzung empfiehlt sich eine Mulchschicht als Schutz.
Wann blüht Allium und wie lange ist die Blütezeit?
Die Blütezeit von Allium erstreckt sich je nach Art von April bis September – das ist eine der großen Stärken dieser Pflanzengattung. Mit einer klugen Auswahl verschiedener Arten hast du von Frühjahr bis Spätsommer immer blühende Zierlauch-Pflanzen im Beet.
Welche Arten blühen wann?
Viele der klassischen Zierlauch-Sorten – wie Allium aflatunense oder Allium giganteum – blühen im Mai und Juni. Der Sternkugel-Lauch (Allium sphaerocephalon) blüht eher im Frühsommer bis Spätsommer. Arten wie Allium senescens oder Allium lusitanicum verlängern die Saison bis in den Spätsommer. So lässt sich eine lange Blütezeit im Beet planen.
Sind Allium-Blüten gut für Bienen?
Ja, eindeutig. Die kugelförmigen Blütenstände sind eine echte Bienenweide. Bienen und Hummeln fliegen die Blüten gerne an – wer also etwas für Insekten tun möchte, liegt mit Zierlauch goldrichtig. Das macht Allium auch für naturnahe Gärten besonders wertvoll.
Wie vermehrt man Zierlauch?
Allium vermehren gelingt am einfachsten über Tochterzwiebeln. Die Mutterzwiebel bildet im Laufe der Jahre kleine Tochterzwiebeln, die du im Herbst abtrennen und neu einpflanzen kannst. So baust du deinen Bestand nach und nach aus – ganz ohne Aufwand.
Vermehren über Tochterzwiebeln – so gehst du vor:
Grabe die Zwiebeln im Herbst aus, wenn das Laub vollständig eingezogen ist. Trenne die Tochterzwiebeln vorsichtig von der Mutterzwiebel und pflanze sie direkt wieder ein – in der gleichen Tiefe wie neue Zwiebeln. Nach ein bis zwei Jahren blühen auch die Tochterzwiebeln.
Krankheiten und Schädlinge beim Zierlauch – was du wissen solltest
Allium ist insgesamt robust. Trotzdem gibt es ein paar Schädlinge und Krankheiten, auf die du achten solltest.
Welche Schädlinge befallen Allium?
Der häufigste Schädling bei Zwiebelgewächsen sind Zwiebelfliegen. Ihre Larven fressen an den Zwiebeln und können diese zum Faulen bringen. Befallene Pflanzenteile solltest du entfernen und entsorgen – nicht auf den Kompost. Auch Blattläuse können gelegentlich auftreten, sind aber selten ein ernstes Problem.
Welche Krankheiten und Schädlinge sind typisch?
Staunässe ist die häufigste Ursache für Probleme: Faulende Zwiebeln entstehen fast immer durch zu nassen Boden. Pilzerkrankungen wie Falscher Mehltau können bei ungünstiger Witterung auftreten. Die beste Vorbeugung ist ein durchlässiger Boden und ein sonniger Standort – dann bleiben Krankheiten und Schädlinge meist aus.
Ist Allium giftig?
Für Menschen sind Allium-Pflanzen nicht giftig – viele Arten wie Schnittlauch, Knoblauch (Allium sativum) oder Küchenzwiebel (Allium cepa) sind sogar essbar, die Blätter sind essbar und werden in der Küche genutzt. Für Hunde und Katzen hingegen sind alle Allium-Arten giftig und sollten für Haustiere unzugänglich sein.
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