Hyazinthen kaufen
Hyazinthen gehören zu den farbenfrohsten Frühlingsblumen überhaupt – und du pflanzt die Zwiebeln einfach im Herbst, damit sie im März und April leuchtend und duftend loslegen.
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Juli · Aussaatzeit
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Häufige Fragen
Wann pflanzt man Hyazinthen?
Wie tief pflanzt man Hyazinthen?
Wann blühen Hyazinthen?
Sind Hyazinthen winterhart?
Sind Hyazinthen giftig?
Hyazinthen pflanzen: Wann und wie werden Hyazinthenzwiebeln gepflanzt?
Hyazinthenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt – am besten zwischen September und November, bevor der Boden gefriert. So haben die Zwiebeln genug Zeit, Wurzeln zu bilden, und treiben im Frühjahr zuverlässig aus.
Wie tief werden Hyazinthenzwiebeln gepflanzt?
Die Faustregel lautet: etwa 15 Zentimeter tief, gemessen von der Zwiebelspitze bis zur Erdoberfläche. Das schützt die Zwiebel vor Frost und gibt ihr Halt. Zwischen den einzelnen Zwiebeln empfiehlt sich ein Abstand von rund 10–15 cm, damit die Blütenstände sich gut entfalten können.
Wie pflanzt man Hyazinthen im Topf oder in Pflanzgefäßen?
Hyazinthen im Topf funktionieren prima – auch auf dem Balkon oder der Terrasse. Wähle ein Gefäß mit Abzugsloch, fülle es mit durchlässiger Erde und setze die Zwiebeln so, dass die Spitzen knapp unter der Erdoberfläche schauen. Wichtig: keine Staunässe, sonst faulen die Zwiebeln. Den Topf stellst du zunächst kühl und dunkel, bis die ersten Triebe erscheinen.
Was ist die Treiberei – Hyazinthen im Glas
Hyazinthenzwiebeln lassen sich auch in speziellen Hyazinthengläsern ohne Erde treiben. Die Zwiebel sitzt dabei knapp über dem Wasser, die Wurzeln wachsen direkt ins Wasser hinein. Dafür brauchst du vorbehandelte Zwiebeln, die bereits eine Kältephase hinter sich haben. Nach etwa sechs bis acht Wochen an einem dunklen Ort wandert das Glas ins Helle – und schon bald blüht die Hyazinthe drinnen.
Welcher Standort und Boden eignen sich für Hyazinthen?
Hyazinthen mögen einen sonnigen bis halbschattigen Platz – im Beet genauso wie im Topf oder auf dem Balkon. Der Boden sollte gut durchlässig sein, damit kein Wasser staut. Schwere, lehmige Böden kannst du mit Sand oder Kompost auflockern.
Drinnen oder draußen – wo gedeihen Hyazinthen besser?
Beides geht. Im Garten oder auf dem Balkon sind Hyazinthenzwiebeln winterhart und kommen jedes Jahr wieder. Drinnen als Zimmerpflanze blühen sie einmalig sehr schön, danach ist die Zwiebel meist erschöpft. Wer die Zwiebel nach der Blüte ins Beet setzt, gibt ihr die Chance, sich zu erholen und im nächsten Jahr erneut zu blühen.
Sind Hyazinthenzwiebeln winterhart?
Ja – Hyazinthenzwiebeln sind winterhart und überstehen normale Mitteleuropäische Winter problemlos im Boden. Bei sehr strengem Frost kann eine dünne Lage Laub oder Mulch als Schutz helfen, zwingend notwendig ist das aber selten.
Wie pflegt man Hyazinthen richtig? Gießen und Düngen
Hyazinthen sind pflegeleicht – das ist kein Hexenwerk. Während der Wachstumsphase brauchen sie gleichmäßige Feuchtigkeit, aber keine nassen Füße. Nach der Blüte zieht sich die Pflanze zurück, dann wird weniger gegossen.
Wie gießt man Hyazinthen richtig?
Gieße mäßig und regelmäßig, sobald die Erde an der Oberfläche trocken ist. Staunässe ist der größte Feind der Hyazinthenzwiebel – sie führt schnell zu Fäulnis. Im Freiland reicht Regenwasser oft aus; im Topf oder in Pflanzgefäßen musst du selbst für die Wasserversorgung sorgen.
Wie und wann düngt man Hyazinthen?
Hyazinthen düngen ist sinnvoll, aber sparsam: Ein Blumenzwiebel-Dünger oder ein organischer Volldünger direkt beim Pflanzen im Herbst gibt der Zwiebel Nährstoffe für den Start. Während der Blüte kannst du einmal mit einem flüssigen Dünger nachlegen, damit die Blütenstände kräftig bleiben. Hyazinthen düngen nach der Blüte – also wenn das Laub noch grün ist – hilft der Zwiebel, Energie für das nächste Jahr zu speichern.
Was tun mit der Hyazinthe, wenn sie verblüht ist?
Den verblühten Blütenstand kannst du abschneiden, damit die Pflanze keine Energie in die Samenbildung steckt. Das Laub nach der Blüte aber stehen lassen, bis es von selbst einzieht – es versorgt die Zwiebel noch mit Wasser und Nährstoffen. Erst wenn die Blätter gelb und welk sind, kannst du sie entfernen.
Wann blühen Hyazinthen – und wie lange hält die Blüte?
Die Blütezeit liegt je nach Sorte und Witterung zwischen März und April. Im Topf oder als Treiberei kann die Blüte auch bereits im Februar einsetzen. Ein einzelner Blütenstand hält in der Regel zwei bis drei Wochen.
Hyazinthen als Schnittblume und im Blumenstrauß
Hyazinthen eignen sich wunderbar als Schnittblume. Die Blütenstiele halten im Wasser mehrere Tage frisch und verbreiten ihren intensiven Duft auch in der Vase. Kombiniert mit Tulpen und Narzissen entstehen klassische Frühlingssträuße, die kaum jemanden kalt lassen.
Sind Hyazinthen einjährig oder mehrjährig?
Hyazinthen sind mehrjährig. Im Gartenbeet treiben die Zwiebeln Jahr für Jahr aus, wenn sie nicht gestört werden. Die Blütenpracht kann im Laufe der Jahre etwas nachlassen – dann helfen Düngen und das gelegentliche Teilen der Zwiebeln.
Welche Hyazinthen-Sorten gibt es? Farben und Typen im Überblick
Alle gängigen Gartenhyazinthen stammen von Hyacinthus orientalis ab, der Gartenhyazinthe aus dem östlichen Mittelmeerraum. Seit dem 18. Jahrhundert wurden durch intensive Kreuzung und Selektion viele Sorten mit großen Blüten in verschiedenen Farben gezüchtet. Bei Caipi findest du aktuell über 20 Varianten – von klassisch bis außergewöhnlich.
Weiße und cremefarbene Sorten
Weiße Hyazinthen wirken elegant im Beet und machen sich im Blumenstrauß genauso gut. Ihre leuchtend weißen Blütentrauben setzen einen klaren Kontrast zu anderen Frühlingsblumen wie Tulpen oder Narzissen.
Rosa und rote Sorten
Rosa und rote Hyazinthen gehören zu den beliebtesten Farben. Die Blütenstände sind dicht besetzt, duftend und leuchten schon von Weitem. Sie passen gut zu blauen oder violetten Sorten im gemischten Beet.
Blaue und violette Sorten
Blaue Hyazinthen sind ein echter Klassiker – kaum eine andere Frühlingsblume zeigt dieses tiefe, leuchtende Blau so eindrucksvoll. Violette Sorten gehen fließend ins Blau über und wirken besonders edel in Schalen oder Pflanzgefäßen.
Gelbe und mehrfarbige Sorten
Gelbe Hyazinthen sind seltener, aber ein echter Blickfang. Wer eine bunte Auswahl an Farben und Sorten kombiniert, bekommt ein farbenfrohes Beet, das von März bis April in voller Pracht steht.
Hyazinthen überwintern und vermehren – was du wissen solltest
Hyazinthen überwintern im Freiland ohne großen Aufwand. Im Topf solltest du etwas mehr aufpassen – hier kann die Zwiebel bei extremem Frost leiden.
Wie überwintern Hyazinthen im Topf?
Topf-Hyazinthen stellst du nach dem Einpflanzen im Herbst an einen kühlen, frostfreien Ort – ein unbeheiztes Treppenhaus oder eine Garage reichen. Sobald die ersten Triebe erscheinen, darf der Topf an einen sonnigen und warmen Platz. Im Freiland-Topf auf dem Balkon hilft eine Ummantelung mit Vlies oder Jutesack, die Zwiebeln vor starkem Frost zu schützen.
Wie kann man Hyazinthen vermehren?
Hyazinthen vermehren geht am einfachsten über Brutzwiebeln: Die Mutterzwiebel bildet im Laufe der Jahre kleine Tochterzwiebeln, die du im Sommer nach dem Einziehen des Laubs abnehmen und separat einpflanzen kannst. Diese Brutzwiebeln brauchen meist zwei bis drei Jahre, bis sie selbst blühen. Eine Vermehrung über Samen ist möglich, aber aufwendig und dauert noch länger.
Sind Hyazinthen giftig?
Ja, Hyazinthen gelten als schwach giftig – das gilt für alle Pflanzenteile, besonders aber für die Zwiebel. Beim Umgang mit den Zwiebeln können Hautreizungen auftreten, deshalb empfehlen sich Handschuhe beim Pflanzen. Für Kinder und Haustiere sollten Hyazinthen unzugänglich aufbewahrt werden.
Ein Blick in die griechische Mythologie
Der Name Hyazinthe stammt aus der griechischen Mythologie: Der schöne Jüngling Hyakinthos wurde versehentlich von Apollon getötet, und aus seinen Blutstropfen sollen Blumen gewachsen sein. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Hyazinthe als Zierpflanze in Europa bekannt – und gehört zur Familie der Spargelgewächse (Hyacinthus orientalis ist die Typusart der Gattung Hyacinthus).
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