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Krokusse kaufen

Krokusse gehören zu den ersten Farbtupfern im Jahr – und du brauchst nur eine Handvoll Knollen im Herbst in die Erde zu setzen, um ab Februar leuchtende Blüten in Lila, Gelb und Weiß zu genießen.

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Häufige Fragen

Wann pflanzt man Krokusse?
Frühlingskrokusse steckst du von September bis November. Herbstkrokusse kommen schon im August/September in die Erde.
Wie tief pflanzt man Krokusse?
Etwa 5 bis 8 cm tief, mit 5 cm Abstand. In kleinen Gruppen wirken sie am schönsten.
Wann blühen Krokusse?
Frühlingskrokusse ab Februar/März, Herbstkrokusse im September/Oktober.
Sind Krokusse bienenfreundlich?
Ja, die frühen Blüten sind eine der ersten Nahrungsquellen für Bienen und Hummeln im Jahr.
Kommen Krokusse jedes Jahr wieder?
Ja, sie sind winterhart und vermehren sich mit der Zeit zu dichten Teppichen.

Welche Krokusarten gibt es – und wann blühen sie?

Krokusse (Crocus) sind eine artenreiche Gattung der Schwertliliengewächse mit rund 235 Arten. Für den Garten sind vor allem drei Gruppen interessant: die frühblühenden botanischen Arten, die großblumigen Frühjahrs-Krokusse und die herbstblühenden Krokusse. Welche du wählst, bestimmt, wann du dich über Blüten freuen kannst.

Crocus tommasinianus – der Elfen-Krokus

Der Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus) ist eine der frühesten und zierlichsten Arten. Seine schmalen, zart-lila bis violetten Blüten erscheinen schon Ende Januar bis Februar. Er verwildert mit der Zeit zuverlässig und breitet sich im Garten von selbst aus – ideal für naturnahe Ecken und unter Gehölzen.

Crocus chrysanthus – der Gold-Krokus

Crocus chrysanthus blüht ebenfalls früh, oft schon im Februar. Die Sorten zeigen leuchtend gelbe, weiße oder zweifarbige Blüten. Dieser botanische Krokus eignet sich besonders für Steingärten und Töpfe, weil er kompakt bleibt und sehr robust ist.

Crocus vernus – der Frühlings-Krokus

Der Frühlings-Krokus (Crocus vernus) ist der klassische großblumige Krokus, den die meisten kennen. Er blüht in März und April in kräftigem Lila, Violett, Weiß oder gestreift. In Gruppen gepflanzt wirkt er besonders eindrucksvoll – ob im Beet, im Rasen oder im Kübel.

Herbstblühende Krokusse – Crocus speciosus und Crocus sativus

Nicht alle Krokusse blühen im Frühjahr. Crocus speciosus (Pracht-Herbst-Krokus) zeigt seine blau-violetten Blüten im September und Oktober. Noch bekannter ist Crocus sativus, der Safran-Krokus – aus seinen Narben wird das Gewürz Safran gewonnen. Herbstblühende Krokusse werden im Sommer gepflanzt, damit sie rechtzeitig zur Blüte kommen.

Wann blühen Krokusse – und wie lange?

Wann blühen Krokusse? Das hängt von der Art ab: Botanische Frühblüher wie Crocus tommasinianus starten bereits im Februar, großblumige Sorten folgen in März und April. Herbstblühende Arten blühen von September bis Oktober. Die Blütezeit einzelner Sorten dauert meist zwei bis vier Wochen.

Bereits im Februar – die ersten Krokusse

Wer früh Farbe im Garten möchte, greift zu botanischen Arten wie Crocus chrysanthus oder Crocus tommasinianus. Sie öffnen ihre Blüten am Ende des Winters, sobald die Temperaturen etwas steigen – und schließen sie bei Frost wieder. Das schadet ihnen nicht.

März und April – die Hochsaison der großblumigen Krokusse

Die großblumigen Frühlings-Krokusse (Crocus vernus) blühen in März und April und sind die bekanntesten Vertreter. Ihre farbenfrohen Blüten in Lila, Weiß und Violett sind ein verlässliches Zeichen, dass der Frühling wirklich da ist. Bienen und Hummeln freuen sich über den frühen Nektar und Pollen.

Herbstblühende Krokusse – Blüte im September und Oktober

Herbstblühende Krokusse wie Crocus speciosus überraschen, weil ihre Blüten oft vor den Blättern erscheinen. Sie werden von September bis Dezember gepflanzt – oder besser: im Sommer, damit die Knollen vor dem Austrieb einwurzeln können. Nicht mit der Herbstzeitlosen verwechseln: Krokusse haben drei Staubblätter, Herbstzeitlosen sechs.

Wie pflanze ich Krokusse richtig?

Krokusse pflanzen ist kein Hexenwerk. Die Krokuszwiebeln – botanisch genauer: Knollen – kommen im Herbst in die Erde, damit sie im zeitigen Frühjahr blühen können. Für herbstblühende Arten gilt: Pflanzung im Sommer.

Wann ist die Pflanzzeit für Krokusse?

Frühjahrsblühende Krokusse werden von September bis November gepflanzt – je früher, desto besser, damit die Knollen noch gut einwurzeln. Herbstblühende Arten wie Crocus speciosus kommen im Juli oder August in die Erde. Wer bis September wartet, riskiert, dass sie noch im selben Jahr blühen, ohne richtig verwurzelt zu sein.

Wie tief und wie weit auseinander?

Die Faustregel: Krokuszwiebeln werden etwa 5–8 cm tief gesetzt, mit der Spitze nach oben. Der Abstand zwischen den Knollen beträgt rund 5–10 cm. In Gruppen gepflanzt wirken Krokusse am schönsten – ein einzelner Krokus geht im Garten schnell unter. Im Rasen kannst du sie einfach mit einem Pflanzholz setzen.

Krokusse im Topf oder auf dem Balkon pflanzen

Krokusse gelingen auch ohne großen Garten prima im Topf oder Kübel. Wichtig: Das Gefäß braucht ein Abzugsloch, damit kein Wasser staut. Füll es mit durchlässiger Erde, setze die Knollen 5–8 cm tief und stelle den Topf kühl und hell – zum Beispiel auf einen Balkon oder vor die Haustür. So blühen Krokusse auch auf kleinstem Raum.

Welcher Standort und Boden eignet sich für Krokusse im Garten?

Krokusse sind pflegeleicht und stellen keine hohen Ansprüche – aber ein paar Grundregeln helfen, damit sie sich wohlfühlen und im nächsten Jahr wiederkommen.

Sonnige oder halbschattige Standorte

Am liebsten mögen Krokusse sonnige bis halbschattige Standorte. Unter laubabwerfenden Gehölzen funktioniert das gut: Im Frühjahr haben sie noch genug Licht, bevor die Blätter austreiben. Vollschatten mögen sie nicht – dort blühen sie spärlich und die Knollen werden schwächer.

Welchen Boden benötigen Krokusse?

Der Boden sollte durchlässig sein. Staunässe ist der größte Feind der Krokusknolle – sie fault dann schnell. Sandiger oder humoser Boden mit durchlässigem Untergrund ist ideal. Schwere Lehmböden lassen sich mit Sand oder Kies verbessern. Ansonsten benötigen Krokusse kaum Bodenvorbereitung.

Krokusse im Rasen – geht das?

Ja, und es sieht wunderbar aus. Krokusse im Rasen sind eine klassische Kombination. Wichtig: Den Rasen nach der Blüte erst mähen, wenn die Blätter der Krokusse vollständig eingezogen sind – das dauert meist bis Ende Mai. So können die Knollen Energie für das nächste Jahr speichern.

Wie pflege ich Krokusse – und was mache ich nach der Blüte?

Krokusse sind echte Selbstläufer. Einmal angepflanzt, kommen sie Jahr für Jahr wieder – und werden mit der Zeit sogar mehr. Großer Pflegeaufwand entsteht nicht.

Gießen und Düngen

Während der Wachstums- und Blütezeit freuen sich Krokusse über etwas Feuchtigkeit, aber Staunässe ist tabu. In normalen Wintern und Frühjahren reicht der Regen meist aus. Wer möchte, kann beim Einpflanzen etwas Kompost oder einen Blumenzwiebeldünger einarbeiten – nötig ist es aber nicht unbedingt.

Was tun, wenn Krokusse verblüht sind?

Die verblühten Blüten kannst du abzupfen, aber die Blätter bleiben stehen, bis sie von selbst einziehen. Das ist wichtig: In dieser Zeit tanken die Knollen Energie für die nächste Saison. Wer die Blätter zu früh abschneidet, schwächt die Pflanze. Nach dem Einziehen ist nichts weiter zu tun.

Benötigen Krokusse Winterschutz?

Nein – Krokusse sind winterhart und kommen ohne Schutzmaßnahmen durch den deutschen Winter. Die Knollen überdauern im Boden und treiben im nächsten Jahr zuverlässig wieder aus. Nur in Töpfen kann es bei extremem Dauerfrost sinnvoll sein, den Kübel an eine geschützte Stelle zu stellen.

Krokusse vermehren – so geht es

Krokusse vermehren sich auf zwei Wegen: Viele Arten verwildern mit der Zeit und bilden Tochterknollen, die sich selbst ausbreiten. Du kannst die Knollen auch nach dem Einziehen der Blätter ausgraben, teilen und neu einpflanzen. Besonders Crocus tommasinianus ist dafür bekannt, sich im Garten großzügig zu verbreiten.

Sind Krokusse giftig?

Hier ist Vorsicht geboten: Echte Krokusse (Crocus-Arten) gelten als leicht giftig – alle Pflanzenteile, besonders die Knollen, enthalten Substanzen, die bei Verzehr Beschwerden verursachen können. Für Kinder und Haustiere solltest du das im Blick behalten.

Wichtig: Nicht mit der Herbstzeitlosen (Colchicum) verwechseln, die ähnlich aussieht, aber deutlich giftiger ist. Der einfachste Unterschied: Krokusse haben drei Staubblätter, Herbstzeitlosen sechs. Wer unsicher ist, kauft Pflanzgut aus einer verlässlichen Quelle – wie unserem Sortiment bei Caipi.de.

Krokusse im Garten – Kombinationen und Verwendung

Krokusse sind vielseitig einsetzbar: im Beet, im Rasen, im Steingarten, in Töpfen auf dem Balkon oder als Unterpflanzung von Gehölzen. Sie harmonieren wunderbar mit anderen frühen Blumenzwiebeln – zum Beispiel mit Narzissen, die etwas später blühen und die Saison verlängern. Auch Allium passt gut dazu: Der Zierlauch blüht im Frühsommer und schließt die Lücke nach den Krokussen.

Krokusse in den Farben Lila, Weiß, Gelb und Violett lassen sich gut kombinieren – entweder einfarbig für einen klaren Look oder bunt gemischt für ein lebendiges Bild. In Gruppen gepflanzt wirken sie am stärksten; einzelne Knollen gehen im Beet schnell unter.

Wer Insekten fördern möchte, liegt mit Krokussen goldrichtig: Bienen und Hummeln finden in den frühen Blüten eine der ersten Nektar- und Pollenquellen des Jahres. Das macht den Krokus zu einem kleinen, aber wertvollen Beitrag für die Artenvielfalt im Garten.

Unser Sortiment bei Caipi umfasst über 32 Varianten – von klassischen Frühjahrsblühern bis zu herbstblühenden Arten. Schau dich in Ruhe um und stell dir deine Lieblingskombination zusammen.

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