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Narzissenzwiebeln kaufen

Narzissen gehören zu den beliebtesten Blumenzwiebeln überhaupt – und das zu Recht: Mit über 50 Sorten findest du bei Caipi.de leuchtend gelbe Osterglocken, weiße Dichternarzissen und gefüllte Raritäten für Beet, Topf und Vase.

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Häufige Fragen

Wann pflanzt man Narzissen?
Von September bis November in frostfreien Boden, damit sie bis zum Frühjahr einwurzeln.
Wie tief pflanzt man Narzissen?
Etwa 10 bis 15 cm tief, Spitze nach oben, mit rund 10 cm Abstand.
Wann blühen Narzissen?
Je nach Sorte von März bis April – sie gehören zu den ersten Frühlingsblühern.
Kommen Narzissen jedes Jahr wieder?
Ja. Narzissen sind winterhart, verwildern an passenden Stellen und kommen viele Jahre wieder. Lass das Laub nach der Blüte einziehen.
Sind Narzissen giftig?
Ja, alle Pflanzenteile und vor allem die Zwiebel sind für Menschen und Tiere giftig. Wasch dir nach dem Pflanzen die Hände.

Wann und wie werden Narzissenzwiebeln gepflanzt?

Narzissen pflanzt man im Herbst, von September bis November, bevor der Boden dauerhaft friert. So haben die Zwiebeln genug Zeit, Wurzeln zu bilden, und blühen im nächsten Frühjahr zuverlässig.

Wie tief wird die Narzissenzwiebel eingepflanzt?

Als Faustregel gilt: Die Zwiebel kommt etwa doppelt bis dreimal so tief in die Erde, wie sie selbst hoch ist. Bei einer mittelgroßen Narzissenzwiebel sind das in der Regel rund 10–15 cm. Die Spitze zeigt dabei nach oben. Halte zwischen den Zwiebeln einen Abstand von etwa 10 cm, damit sie sich gut entfalten können.

Wie gehst du beim Narzissen pflanzen vor?

So gehst du vor:

  • Pflanzloch oder Beet vorbereiten, Boden bei Bedarf mit Sand auflockern für gute Drainage
  • Zwiebel mit der Spitze nach oben einsetzen
  • Mit Erde bedecken, leicht andrücken und wässern
  • Fertig – mehr braucht es zum Start nicht

Kein Hexenwerk: Narzissenzwiebeln sind sehr verzeihlich und gedeihen auch für Einsteiger problemlos.

Narzissen im Topf pflanzen – geht das?

Ja, Narzissen im Topf oder Kübel funktionieren gut. Nimm ein Gefäß mit Abzugsloch, fülle es mit durchlässiger Erde und pflanze die Zwiebeln genauso tief wie im Beet. Stelle den Topf kühl und hell – zum Beispiel auf den Balkon oder eine geschützte Terrasse. So blühen Narzissen auch ohne Garten.

Welcher Standort und Boden ist ideal für die Narzisse?

Narzissen gedeihen am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit frischem, gut durchlässigem Boden. Staunässe mögen sie gar nicht – das ist der häufigste Fehler beim Kultivieren.

Welche Bodenbedingungen brauchen Narzissenzwiebeln?

Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein, aber kein Wasser stauen. Schwere Lehmböden lassen sich mit Sand verbessern. Einen gut durchlässigen Boden schätzen besonders die Arten aus dem westlichen Mittelmeerraum wie Narcissus jonquilla und Narcissus tazetta, die außerdem etwas mehr Sonne und Trockenheit vertragen.

Können Narzissen verwildern?

Absolut – und das ist einer ihrer großen Vorteile. Viele Sorten, darunter die klassische Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus), eignen sich hervorragend zum Verwildern in Wiesen oder unter Gehölzen. Einmal gepflanzt, kommen sie Jahr für Jahr wieder und bilden mit der Zeit größere Gruppen.

Welche Narzissen-Sorten gibt es? Ein Überblick über Narcissus

Die Gattung Narcissus aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) umfasst je nach Systematik zwischen 52 und 85 Arten sowie heute mehr als 24.000 Kulturformen. Für die Gartenpraxis werden Narzissensorten in 12 Klassen eingeteilt – von der klassischen Trompetennarzisse bis zur gefüllten Form. Hier die wichtigsten Typen im Überblick:

Osterglocke – Narcissus pseudonarcissus

Die Osterglocke ist wohl die bekannteste Narzisse überhaupt. Sie blüht früh im März und April mit leuchtend gelben Blüten und einer langen Trompete. Gut zum Verwildern geeignet, sonnig bis halbschattig, sehr winterhart. Eine der frühesten Narzissen im Frühlingsgarten.

Großkronige Narzissen

Großkronige Narzissen haben eine auffällig große Nebenkrone (Trompete) im Verhältnis zu den Blütenblättern. Sie sind vielseitig einsetzbar – im Beet, als Schnittblume in der Vase und im Topf. Blütezeit: März bis April.

Gefüllte Narzissen

Gefüllte Narzissen wirken fast wie kleine Päonien. Ihre Blüte besteht aus mehreren Lagen Blütenblättern, was sie besonders dekorativ macht. Als Schnittblume in der Vase sind sie sehr beliebt. Blütezeit: April.

Dichternarzisse – Narcissus poeticus

Die Dichternarzisse (Narcissus poeticus) trägt strahlend weiße Blüten mit einer kleinen, oft rot geränderten Nebenkrone. Sie blüht spät im April bis Mai und duftet intensiv. Klassische Schnittblume und Bienenweide.

Tazetten – Narcissus tazetta

Tazetten tragen mehrere Blüten pro Stängel und blühen üppig. Sie brauchen einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden und sind in rauen Lagen nicht immer vollständig winterhart – dort empfiehlt sich ein leichter Winterschutz.

Reifrocknarzisse – Narcissus bulbocodium

Eine Wildart mit ungewöhnlicher Blütenform: Die nach außen geweitete Blüte erinnert tatsächlich an einen Reifrock. Ideal für den Steingarten, sonnig, verträgt trockene Böden.

Engelstränen-Narzisse – Narcissus triandrus

Engelstränen-Narzissen tragen meist zwei oder mehr hängende Blüten mit leicht zurückgebogenen Blütenblättern pro Stängel. Weiße Blüten, sonnig bis halbschattig, für trockene Böden geeignet.

Wie pflegt man Narzissen richtig? Pflegeleicht, aber mit ein paar Kniffen

Narzissen sind ausgesprochen pflegeleicht – einmal gepflanzt, kommen sie mit wenig Aufwand aus. Ein paar Punkte helfen trotzdem, das Beste aus ihnen herauszuholen.

Wie und wann gießt du Narzissen?

Im Frühjahr, wenn die Blütenstände sich entwickeln, freuen sich Narzissen über gleichmäßige Feuchtigkeit. Staunässe unbedingt vermeiden – sie schadet der Zwiebel. Im Sommer, wenn das Laub einzieht, brauchen sie kaum noch Wasser.

Düngung: Was brauchen Narzissen?

Eine Düngung im Frühjahr, wenn die Triebe austreiben, unterstützt die Blüte und stärkt die Zwiebel für das nächste Jahr. Ein nährstoffreicher Boden reicht oft aus; wer möchte, gibt beim Pflanzen etwas Kompost in die Pflanzgrube. Eine zweite Düngung nach der Blüte hilft der Zwiebel, Nährstoffe für die nächste Saison einzulagern.

Was tun mit dem Laub nach der Blüte?

Das Laub nach der Blüte stehen lassen, bis es vollständig vergilbt und von selbst einzieht. So kann die Zwiebel die Nährstoffe zurückziehen und blüht im nächsten Jahr wieder. Wer das vergilbende Laub stört: einfach mit anderen Stauden oder Sommerblumen kombinieren.

Was tun mit Narzissen im Topf nach der Blüte?

Verblühte Narzissen im Topf kannst du nach dem Einziehen des Laubes ausgraben und kühl und trocken lagern – oder direkt ins Beet umpflanzen. Im nächsten Herbst wieder einpflanzen. Alternativ lässt du die Zwiebeln im Topf, reduzierst das Gießen stark und lagerst den Topf kühl und dunkel bis zum nächsten Herbst.

Wann blühen Narzissen – und wie nutzt du sie als Schnittblume?

Die Blütezeit von Narzissen erstreckt sich je nach Sorte von März bis Mai. Frühe Sorten wie die Osterglocke eröffnen den Reigen schon im März, späte Sorten wie die Dichternarzisse blühen bis in den Mai hinein. Wer verschiedene Sorten kombiniert, hat einen langen blühenden Frühlingsgarten.

Narzissen als Schnittblume in der Vase

Narzissen sind eine klassische Schnittblume – leuchtend gelbe und weiße Blüten machen sich wunderbar in der Vase. Wichtig: Frisch geschnittene Narzissen sondern einen Saft ab, der andere Blumen schädigen kann. Deshalb Narzissen am besten einige Stunden allein in die Vase stellen, bevor du sie mit Tulpen oder anderen Blumen kombinierst.

Sind Narzissen giftig? Und was ist der Unterschied zwischen Osterglocken und Narzissen?

Sind Narzissen giftig?

Ja – alle Teile der Narzisse, besonders die Zwiebel, sind giftig. Das gilt für Menschen und Tiere. Beim Pflanzen am besten Handschuhe tragen. Der giftige Saft kann Hautreizungen verursachen. Kinder und Haustiere sollten keinen Zugang zu den Zwiebeln haben.

Osterglocken und Narzissen – wo ist der Unterschied?

Kurz gesagt: Es gibt keinen. „Osterglocken" ist der volkstümliche Name für Narcissus pseudonarcissus, eine bestimmte Narzissenart mit klassisch gelber Trompete. „Narzissen" ist der Oberbegriff für die gesamte Gattung Narcissus. Alle Osterglocken sind also Narzissen – aber nicht alle Narzissen sind Osterglocken.

Wie vermehren sich Narzissen?

Narzissen vermehren sich auf natürlichem Weg über Tochterzwiebeln, die sich an der Mutterzwiebel bilden. Nach einigen Jahren entstehen so kleine Gruppen. Du kannst die Tochterzwiebeln im Sommer, wenn das Laub eingezogen ist, abnehmen und an anderer Stelle neu einpflanzen. So lässt sich der Bestand einfach und kostengünstig vergrößern.

Welche Schädlinge und Probleme gibt es bei Narzissen?

Narzissen sind erfreulich robust. Ihr größter Vorteil: Wühlmäuse und andere Nagetiere meiden sie wegen der giftigen Inhaltsstoffe. Das macht sie zu einer guten Wahl für Gärten, in denen Tulpenzwiebeln regelmäßig angefressen werden.

Was schadet Narzissenzwiebeln?

Der häufigste Schädling ist die Narzissenfliege, deren Larven die Zwiebel von innen schädigen können. Befallene Zwiebeln fühlen sich weich an und sollten entfernt werden. Staunässe lässt Zwiebeln faulen – ein gut durchlässiger Boden ist die beste Vorbeugung. Vertrocknen können Zwiebeln, wenn sie zu lange trocken gelagert werden; deshalb zügig nach dem Kauf einpflanzen.

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