Wicken Samen kaufen – Saatgut für die romantischen Schönheit
Wicken gehören zu den beliebtesten Sommerblumen überhaupt. Mit ihren farbenfrohen Blüten, dem intensiven Duft und ihrem natürlichen Charme verwandeln sie jeden Garten in ein blühendes Paradies. Ob entlang eines Zauns, an einem Rankgitter, im Bauerngarten oder auf dem Balkon – Wicken sorgen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein für Farbe und Leben.
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Juli · Aussaatzeit
Diese Sorten kannst du jetzt vorziehen.
Häufige Fragen
Wann sät man Wicken (Duftwicken)?
Brauchen Wicken eine Kletterhilfe?
Wann blühen Wicken?
Sind Duftwicken essbar?
Wenn du Wicken Samen kaufen möchtest, entscheidest du dich für eine unkomplizierte und gleichzeitig beeindruckende Blume. Die Pflanzen wachsen schnell, blühen reichlich und ziehen zahlreiche Insekten an. Besonders die Duftwicken begeistern mit ihrem süßen Aroma, das an warme Sommertage erinnert.
Wie werden die Kletterpflanzen Wicken ausgesät?
Die Aussaat von Wicken ist unkompliziert und gelingt auch Gartenanfängern problemlos. Die Samen sind relativ groß und lassen sich daher leicht ausbringen.
Vor der Aussaat lohnt es sich, die Samen für einige Stunden in lauwarmem Wasser einzuweichen. Dadurch werden die hartschaligen Samen aufgeweicht und die Keimung beschleunigt.
Die Aussaat erfolgt in lockere, humose Erde. Die Samen werden etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde gelegt und anschließend leicht mit Erde bedeckt.
Bei der Direktsaat gehst du am besten folgendermaßen vor:
- Boden lockern
- Unkraut entfernen
- Saatrillen anlegen
- Samen ausbringen
- Mit Erde bedecken
- Vorsichtig angießen
Bereits nach kurzer Zeit erscheinen die ersten Keimlinge.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Wicken?
Der optimale Aussaatzeitpunkt hängt davon ab, ob du direkt ins Freiland aussäen möchtest oder die Pflanzen vorziehen willst.
Aussaatmethode |
Zeitraum |
|---|---|
Voranzucht im Haus |
Februar bis April |
Direktsaat im Freiland |
März bis Mai |
Herbstsaat in milden Regionen |
September bis Oktober |
Viele erfahrene Gärtner bevorzugen eine frühe Aussaat im Frühjahr. Die Pflanzen entwickeln dadurch kräftige Wurzeln und blühen oft länger.
Lohnt es sich, Wicken Saatgut für den Anbau vorzuziehen?
Ja, das Vorziehen kann durchaus sinnvoll sein. Vor allem in Regionen mit kurzen Sommern verschafft es den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung.
Die Voranzucht erfolgt in kleinen Töpfen oder Anzuchtplatten. Da Wicken empfindlich auf Wurzelverletzungen reagieren, solltest du möglichst einzelne Töpfe verwenden.
Vorteile der Voranzucht:
- frühere Blüte
- kräftigere Jungpflanzen
- Schutz vor Schnecken
- bessere Kontrolle der Keimbedingungen
Sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, dürfen die Pflanzen ins Freiland umziehen.
Welche Abstände musst du beim Säen von Wicken Blumensamen einhalten?
Der richtige Pflanzabstand sorgt dafür, dass sich die Pflanzen optimal entwickeln können.
Für die meisten Sorten gelten folgende Richtwerte:
- Abstand zwischen den Pflanzen: 15 bis 20 Zentimeter
- Reihenabstand: 25 bis 30 Zentimeter
Großwüchsige Duftwicken benötigen gelegentlich etwas mehr Platz, damit die Luft gut zwischen den Pflanzen zirkulieren kann.
Welche Keimbedingungen brauchen Wicken Samen?
Wicken sind sogenannte Dunkelkeimer. Die Samen müssen deshalb mit Erde bedeckt werden.
Für eine erfolgreiche Keimung benötigen sie:
- Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad Celsius
- gleichmäßige Feuchtigkeit
- lockere Erde
- ausreichend Sauerstoff im Boden
Unter günstigen Bedingungen keimen die Samen innerhalb von 10 bis 21 Tagen.
Musst du Wicken Jungpflanzen pikieren?
Wenn du die Samen direkt in einzelne Töpfe ausgesät hast, ist ein Pikieren nicht notwendig.
Wurden mehrere Pflanzen gemeinsam ausgesät, solltest du sie nach Bildung der ersten echten Blätter vereinzeln. Dabei ist Vorsicht geboten, da die Wurzeln recht empfindlich sind.
Viele Gärtner verzichten deshalb bewusst auf das Pikieren und säen direkt in größere Anzuchttöpfe.
Warum keimen die Samen von Wicken manchmal schlecht?
Gelegentlich lässt die Keimung zu wünschen übrig. Dafür kommen verschiedene Ursachen infrage.
Häufige Gründe sind:
- zu trockene Erde
- Staunässe
- zu niedrige Temperaturen
- alte Samen
- zu flache Aussaat
- zu tiefe Aussaat
Das vorherige Einweichen der Samen verbessert die Keimquote oft deutlich.
Wo ist der beste Standort für Staudenwicke und Edelwicke?
Wicken lieben sonnige bis leicht halbschattige Standorte. Je mehr Sonne die Pflanzen erhalten, desto üppiger fällt die Blüte aus.
Der Boden sollte nährstoffreich, humos und durchlässig sein.
Außerdem freuen sich die rankenden Sorten über stabile Kletterhilfen.
Kannst du deine Wicken auf dem Balkon im Topf anbauen?
Ja, Wicken eignen sich hervorragend für den Anbau im Topf oder Kübel.
Wichtig sind:
- ausreichend große Gefäße
- gute Drainage
- regelmäßige Wasserversorgung
- Rankhilfe
Vor allem kompakte Sorten fühlen sich auf Balkonen sehr wohl und verwandeln selbst kleine Flächen in blühende Oasen.
Ist es möglich, die duftenden Blüten Indoor anzubauen?
Ein dauerhafter Anbau im Wohnraum ist eher schwierig. Die Pflanzen benötigen viel Licht, frische Luft und natürliche Temperaturschwankungen.
Für Wintergärten oder sehr helle, unbeheizte Räume kann der Anbau jedoch funktionieren. Im klassischen Wohnzimmer bleiben Wicken meist schwach und blühfaul.
Eignet sich die Schönheit für das Gewächshaus?
Grundsätzlich ja. Allerdings fühlen sich Wicken im Freiland meist wohler.
Das Gewächshaus eignet sich vor allem:
- für die Jungpflanzenanzucht
- für frühe Blüten
- in kühleren Regionen
Wichtig ist eine gute Belüftung, da hohe Luftfeuchtigkeit Pilzkrankheiten fördern kann.
Sind Wicken fürs Hochbeet geeignet?
Wicken gedeihen ausgezeichnet im Hochbeet. Die lockere Erde und die gute Drainage kommen den Pflanzen sehr entgegen.
Besonders attraktiv wirken sie:
- an den Ecken eines Hochbeets
- an Rankgittern
- zusammen mit Sommerblumen
Dadurch entstehen farbenfrohe Blütenwände.
Ist die Kletterpflanze Wicke pflegeleicht?
Ja. Wicken zählen zu den unkomplizierten Sommerblumen. Mit etwas Wasser, einem guten Standort und gelegentlicher Pflege entwickeln sie sich meist problemlos. Außerdem benötigen die Ranken eine kleine Hilfe.
Gerade Gartenanfänger erzielen oft bereits im ersten Jahr beeindruckende Erfolge.
Wie viel Wasser brauchen die Wickenpflanzen für ihre Blütenpracht?
Während der Wachstums- und Blütezeit benötigen Wicken regelmäßig Wasser.
Besonders wichtig ist das Gießen:
- während Trockenperioden
- bei Kübelpflanzen
- während der Blütenbildung
Die Erde sollte gleichmäßig feucht bleiben. Staunässe solltest du jedoch unbedingt vermeiden. Gieße am besten bodennah.
Musst du farbenfrohe Wicken düngen?
Wicken gehören zu den Leguminosen und können mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft binden. Deshalb werden sie auch als Gründünger verwendet.
Deshalb benötigen sie meist weniger Dünger als viele andere Sommerblumen.
Eine Gabe Kompost im Frühjahr genügt oft vollkommen. Bei Kübelpflanzen kann gelegentlich ein organischer Flüssigdünger sinnvoll sein, um die Blühfreudigkeit anzuregen.
Welche Pflegemaßnahmen sind im Freiland und bei Topfpflanzen noch notwendig?
Für eine lange Blütezeit solltest du regelmäßig verblühte Blüten entfernen.
Weitere Pflegemaßnahmen:
- Rankhilfen kontrollieren
- Boden lockern
- Unkraut entfernen
- Trockenheit vermeiden
- kranke Pflanzenteile entfernen
Das Ausputzen der verblühten Blüten fördert die Bildung neuer Knospen erheblich.
Sind Wicken einjährig oder mehrjährig?
Die meisten Duftwicken, die in Gärten kultiviert werden, sind einjährig und nicht winterhart. Sie wachsen, blühen und bilden Samen innerhalb einer Gartensaison.
Daneben existieren jedoch auch mehrjährige Arten wie die Staudenwicke. Diese treiben jedes Jahr erneut aus und können viele Jahre im Garten wachsen. Die Blüten sind oft etwas weniger duftend, dafür überzeugen die Pflanzen durch ihre Langlebigkeit und Robustheit.
Welche Krankheiten und Schädlinge treten an Wicken auf?
Wicken gelten grundsätzlich als recht widerstandsfähig. Dennoch können gelegentlich Krankheiten und Schädlinge auftreten.
Besonders gefährdet sind Pflanzen bei ungünstigen Witterungsbedingungen oder Pflegefehlern.
Welche Pflanzenkrankheiten können Wicken bekommen?
Zu den häufigsten Krankheiten zählen:
- Echter Mehltau
- Grauschimmel
- Wurzelfäule
- Blattfleckenkrankheiten
Eine gute Luftzirkulation und der richtige Pflanzabstand reduzieren das Risiko deutlich.
Welche Schädlinge können Wicken befallen?
Gelegentlich treten folgende Schädlinge auf:
- Blattläuse
- Thripse
- Spinnmilben
- Dickmaulrüssler
Blattläuse sind dabei die häufigsten Gäste auf Wickenpflanzen.
Wie kannst du verhindern, dass Schnecken die Blumen befallen?
Vor allem junge Pflanzen stehen bei Schnecken hoch im Kurs.
Hilfreiche Maßnahmen sind:
- Schneckenzäune
- regelmäßiges Absammeln
- trockene Bodenoberflächen
- Voranzucht kräftiger Jungpflanzen
Gut entwickelte Pflanzen werden deutlich seltener stark geschädigt.
Was solltest du über Wicken und Wickensamen wissen?
Wicken gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler und sind Schmetterlingsblütler. Weltweit existieren etwa 160 bis 190 Arten, die sich in Wuchshöhe, Blütenfarbe und Duft unterscheiden. Die Duftwicken gehören zur Art Platterbse.
Die Samen sind relativ groß, lange lagerfähig und meist mehrere Jahre keimfähig, wenn sie trocken und kühl aufbewahrt werden. Die Samen bilden sich in der Frucht der Wicke, der Schote.
Gibt es verschiedene Wickensorten für Garten und Balkon und was unterscheidet sie?
Ja, die Auswahl ist erstaunlich groß bei den Gartenwicken. Du solltest das beim Wickensamen kaufen beachten.
Beliebte Varianten sind:
- Duftwicken mit intensivem Aroma (lathyrus odoratus)
- Edelwicken
- Zwergwicken für Balkonkästen
- Staudenwicken für mehrjährige Pflanzungen
- Schnittwicken für Blumensträuße
- großblumige Sorten für Rankgerüste
Die Unterschiede liegen vor allem in Wuchshöhe, Blütengröße, Duftintensität und Lebensdauer.
Ist Biosamen besser für Blumenbeete geeignet?
Bio-Saatgut bietet einige Vorteile.
Die Pflanzen stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau und werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel vermehrt.
Vorteile von Biosamen:
- nachhaltige Produktion
- Förderung der Artenvielfalt
- hohe Saatgutqualität
- umweltschonender Anbau
Für naturnahe Blumenbeete ist Bio-Saatgut daher oft eine sehr gute Wahl.
Kannst du die Blumen essen oder sind sie giftig?
Hier ist Vorsicht geboten. Die beliebten Duftwicken gelten als leicht giftig und sind nicht zum Verzehr geeignet.
Insbesondere Samen und Hülsen können gesundheitliche Beschwerden verursachen. Deshalb sollten die Pflanzen nicht als essbare Blüten verwendet werden.
Wie kannst du Wicken verwenden?
Die Gartenpflanzen sind äußerst vielseitig in Beet und Topf verwendbar. Meist werden sie eingesetzt, um Maschendraht und Zäune zu begrünen. Die filigranen Schmetterlingsblüten sehen nicht nur toll aus, sondern zaubern auch einen wunderbaren Sommerduft.
Sie eignen sich:
- als Sichtschutz
- zum Begrünen von Zäunen
- für Rankgerüste
- für Bauerngärten
- als Gründüngung
- als Schnittblumen für die Vase
- für romantische Blumensträuße
Besonders die stark duftenden Sorten der Duftwicke werden häufig in der Nähe von Sitzplätzen gepflanzt.
Sind Wicken eine insektenfreundliche Bienenweide?
Ja, Wicken gehören zu den insektenfreundlichen Sommerblumen. Ihre nektarreichen Blüten werden von vielen Bestäubern besucht.
Die Blüten ziehen Wildbienen, Hummeln, Honigbienen und Schmetterlinge an.
Damit leisten Wicken einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt im Garten. Wer Wicken aussät, schafft nicht nur eine farbenfrohe Blütenpracht, sondern bietet gleichzeitig zahlreichen Nützlingen eine wichtige Nahrungsquelle. Damit verbinden diese charmanten Sommerblumen Schönheit, Duft und ökologischen Nutzen auf besonders gelungene Weise.
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