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Auberginen & Auberginensamen kaufen – vom Saatgut zur köstlichen Frucht

Auberginen sind echte Wärmefans – wer sie selbst anbaut, braucht gutes Saatgut, einen frühen Start und etwas Geduld. Dafür holst du dir glänzende, aromatische Früchte direkt aus dem eigenen Garten.

11 Sorten

Juni · Aussaatzeit

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11 Sorten

Häufige Fragen

Wann sät man Auberginen?
Früh, ab Februar bis März warm auf der Fensterbank. Auberginen brauchen wie Paprika eine lange, warme Kulturzeit.
Welcher Standort ist ideal für Auberginen?
Sehr warm und sonnig, am besten im Gewächshaus. Im Freiland nur an einem geschützten, vollsonnigen Platz.
Welche guten und schlechten Nachbarn hat die Aubergine?
Gute Nachbarn sind Basilikum, Bohne, Salat und Kohl. Meide andere Nachtschattengewächse wie Tomate, Kartoffel und Paprika.
Wie oft muss man Auberginen gießen?
Gleichmäßig feucht halten und an warmen Tagen reichlich gießen. Staunässe vermeiden.
Wann erntet man Auberginen?
Wenn die Früchte glänzend und prall sind, ab Spätsommer. Matte Haut ist ein Zeichen für Überreife.

Die Anzucht ist nicht ganz einfach, denn Auberginen brauchen viel Wärme. Fängst du früh genug an, klappt es aber auch hierzulande prima – ob klassische Black Beauty oder exotische Varianten wie die Thai Aubergine.

Wie wird Auberginen Saatgut gesät?

Auberginen gehören zu den wärmeliebenden Pflanzen und brauchen zum Keimen viel Wärme, Licht und Geduld. Die Aussaat erfolgt in kleinen Anzuchtschalen oder Töpfen. Als Substrat eignet sich nährstoffarme Aussaaterde, damit die jungen Wurzeln kräftig wachsen.

Die Samen legst du etwa 0,5 bis 1 cm tief in die Erde und drückst sie leicht an. Die Erde bleibt konstant feucht, aber nicht nass. Eine Abdeckung mit transparenter Folie oder ein Minigewächshaus sorgt für gleichmäßige Feuchtigkeit und eine gute Keimtemperatur.

Die Keimfähigkeit der Eierfruchtsamen beträgt bei guter Lagerung etwa 4 bis 6 Jahre. Greif trotzdem zu möglichst frischem Saatgut – das keimt zuverlässiger.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Auberginensamen?

Auberginensamen früh zu säen zahlt sich aus, weil die Pflanzen eine lange Entwicklungszeit brauchen.

Der ideale Aussaatzeitpunkt liegt zwischen Februar und März.

Hast du beheizte Anzuchtmöglichkeiten, kannst du bereits Ende Januar loslegen. Die Keimtemperatur sollte zwischen 24 und 28 °C liegen. Erst nach etwa 10 bis 20 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge. Halte das Anzuchtsubstrat gleichmäßig feucht.

Kann Auberginensamen für den Anbau vorgezogen werden?

Ja, unbedingt! Das Vorzuchtverfahren ist bei Auberginen fast immer notwendig – im Freien finden sie hierzulande sonst nicht genug Wärme für eine gute Entwicklung.

Die Pflanzen ziehst du im Haus, Wintergarten oder Gewächshaus vor. Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind und keine Nachtfröste mehr drohen (meist ab Mitte Mai), kommen sie ins Freie oder ins Gewächshaus.

Muss die Auberginen Pflanze pikiert werden?

Ja. Sobald die Keimlinge etwa zwei echte Blätter gebildet haben, solltest du sie pikieren. Dabei setzt du die Jungpflanzen vorsichtig in eigene Töpfe um, damit sie kräftige Wurzeln entwickeln können. Verwende lockere, humusreiche Erde und schone die empfindlichen Wurzeln.

Welche Abstände musst du beim Auspflanzen von Auberginen-Saatgut im Garten einhalten?

Nach dem Pikieren und Umtopfen brauchen die Jungpflanzen ausreichend Platz zum Wachsen.

Pflanzstadium

Abstand zwischen den Pflanzen

Abstand zwischen den Reihen

Jungpflanzen im Beet

ca. 50 cm

ca. 70 cm

Gewächshausanbau

ca. 45–60 cm

ca. 60 cm

Diese Abstände sorgen dafür, dass die Pflanzen genug Luft und Licht bekommen – das beugt Krankheiten vor.

Kannst du die Aubergine nur im Gewächshaus ziehen?

Nein. Auberginen lassen sich auch im Freiland oder auf dem Balkon kultivieren – das Gewächshaus ist aber der sicherste Weg zu einer reichen Ernte.

Im Freien gedeihen sie besonders gut in milden Regionen mit langen, warmen Sommern. Wichtig ist ein windgeschützter, sonniger Standort mit lockerer, nährstoffreicher Erde.

Im Gewächshaus profitieren die Pflanzen von konstanten Temperaturen und gleichmäßiger Luftfeuchtigkeit – das schützt vor Temperaturschwankungen, Regen und Schädlingen.

Wer kein Gewächshaus hat, kann mit Folientunneln oder Tomatenhauben ähnliche Bedingungen schaffen. Diese einfache Lösung verlängert die Saison und bringt auch im Garten oder auf der Terrasse kräftige Pflanzen mit großen Früchten.

Warum keimen die Samen schlecht?

Auberginensamen sind wärmeempfindlich. Häufige Ursachen für schlechte Keimung sind:

Zu niedrige Temperatur (unter 22 °C)

Zu alte Samen

Zu feuchtes oder zu trockenes Substrat

Mangelndes Licht nach dem Keimen

Tipp: Alte Samen kannst du 24 Stunden in lauwarmem Wasser oder Kamillentee einweichen – das erhöht die Keimrate.

Wo ist der beste Standort für Auberginenpflanzen im Gemüsegarten?

Auberginen lieben Sonne und Wärme. Der perfekte Standort ist:

windgeschützt,

sonnig (mindestens 6 Stunden Sonne täglich)

• und bodenwarm mit humusreicher Erde.

In kühleren Regionen empfiehlt sich der Anbau im Gewächshaus oder Folientunnel, wo die Temperaturen konstanter sind.

Kannst du deine Auberginen auf dem Balkon anbauen?

Ja, das funktioniert gut! Besonders kompakte Züchtungen eignen sich ideal für den Balkon oder die Terrasse. Verwende große Kübel mit mindestens 10 Liter Volumen oder ein Hochbeet und sorge für gute Drainage. Einige Sorten sind speziell für den Anbau im Topf geeignet – sie werden als Topf-Aubergine bezeichnet.

Gieße und dünge regelmäßig, da Kübelpflanzen schneller austrocknen und weniger Nährstoffe zur Verfügung haben.

Ist es möglich, Auberginensamen Indoor anzubauen?

Ja – besonders in beheizten Wohnungen oder Wintergärten. Mit Pflanzenlampen und konstanten Temperaturen kannst du Auberginen sogar ganzjährig Indoor kultivieren. Die Pflanzen brauchen mindestens 12 Stunden Licht täglich, und die Luftfeuchtigkeit darf nicht zu niedrig sein. Optimal ist eine Mini-Aubergine – achte beim Auberginensamen kaufen darauf.

Was solltest du bei der Pflege beachten?

Auberginen sind pflegeintensiver als viele andere Gemüsepflanzen. Sie brauchen:

gleichmäßige Feuchtigkeit

regelmäßige Düngung

Schutz vor Kälte und Wind

Stützhilfen bei größeren Sorten, um die schweren Früchte zu tragen

Der Fruchtansatz braucht viel Wärme, eine gute Nährstoffversorgung und die Entfernung überzähliger Seitentriebe auf drei bis vier Fruchtträger pro Pflanze. Wie bei Tomaten kannst du die Pflanzen ausgeizen und so das Fruchtwachstum fördern.

Wie viel Wasser brauchen junge Auberginenpflanzen?

Junge Auberginenpflanzen dürfen nicht austrocknen – Trockenstress hemmt das Wachstum. Ideal ist eine gleichmäßige Wasserversorgung.

Verwende lauwarmes Wasser und gieße morgens oder abends. Staunässe unbedingt vermeiden – sie führt zu Wurzelfäule.

Musst du Auberginen düngen?

Ja. Auberginen sind Starkzehrer. Etwa zwei Wochen nach dem Auspflanzen fängst du mit dem Düngen an.

Geeignet sind:

organische Dünger (Kompost, Brennnesseljauche)

Gemüsedünger mit hohem Kaliumanteil

Flüssigdünger alle zwei Wochen für Topfpflanzen

Tipp: Zu viel Stickstoff fördert zwar das Blattwachstum, kann aber die Fruchtbildung verringern.

Wann und wie kannst du Auberginen ernten und lagern?

Die Erntezeit beginnt in der Regel ab Juli und kann sich bis Oktober ziehen. Entscheidend ist die richtige Reife der Früchte. Hast du Auberginen regelmäßig gepflegt, kannst du auf einen guten Ertrag hoffen.

Wann ist Auberginen erntereif?

Sobald im Juli die ersten Früchte reifen, geht es mit der Ernte los. Hast du die Pflanzen ins Freiland gesetzt, kann es bis August dauern. Reife Auberginen erkennst du an folgenden Merkmalen:

• die Schale glänzt

• die Frucht gibt auf leichten Druck nach

• die Samen im Inneren sind noch hell

Überreife Früchte werden matt und enthalten braune Samen – ihr Geschmack wird bitter.

Wie erntest du Auberginen richtig?

Schneide die violett glänzenden Früchte mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere ab, damit die Pflanze nicht verletzt wird. Lass ein kleines Stück Stiel an der Frucht – das verlängert die Haltbarkeit. Manche Pflanzen haben Stacheln an den Stielen – das ist ein natürlicher Schutz. Beim Ernten also vorsichtig vorgehen.

Kannst du auch im Winter Auberginen ernten?

Nur, wenn du sie im Gewächshaus oder Indoor anbaust. Im Freien ist die Aubergine keine mehrjährige Pflanze, sondern einjährig und übersteht keine Frosttemperaturen.

In beheizten Räumen oder Wintergärten kannst du bei ausreichendem Licht und Wärme jedoch ganzjährig ernten.

Wie lange bleibt Auberginen knackig und frisch?

Frische Auberginen halten sich:

• bei Raumtemperatur: 2–3 Tage

• im Kühlschrank (Gemüsefach): bis zu 7 Tage

• optimal bei 10–13 °C und 90 % Luftfeuchte

Lagere sie nicht neben Äpfeln oder Tomaten – deren Ethylengas beschleunigt den Reifeprozess.

Welche Krankheiten und Schädlinge treten an Auberginen auf?

Auberginen sind anfällig für ähnliche Krankheiten wie Tomaten, da sie zur gleichen Familie (Nachtschattengewächse) gehören.

Welche Pflanzenkrankheiten können Auberginen bekommen?

Verticillium-Welke: Blätter welken und vertrocknen.

Grauschimmel (Botrytis): Besonders bei zu hoher Luftfeuchtigkeit.

Echter Mehltau: Weißer Belag auf den Blättern, meist bei zu trockener Luft.

Kraut- und Braunfäule: Dunkle Flecken auf Blättern und Früchten.

Regelmäßige Lüftung, Fruchtfolge und saubere Werkzeuge helfen, Krankheiten vorzubeugen.

Welche Schädlinge befallen Auberginen?

Häufige Schädlinge sind:

Blattläuse

Spinnmilben

Weiße Fliege

Erdflöhe

Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegenlarven helfen bei der biologischen Schädlingsbekämpfung. Neemöl oder Brennnesselauszüge wirken ebenfalls effektiv.

Wie kannst du verhindern, dass Schnecken die Auberginen befallen?

Schnecken lieben junge Auberginenpflanzen. Dagegen helfen:

• Kupferbänder um Töpfe und Beete

• Schneckenzäune

• Abendliches Absammeln

• Mulch aus Kaffeepulver oder Schafwolle

Was solltest du über Auberginen Samen wissen?

Solanum melongena – so lautet der wissenschaftliche Name der Pflanze, die zu den Nachtschattengewächsen gehört.

Willst du eigene Samen gewinnen, wähle gesunde Pflanzen und lass die Früchte vollständig ausreifen, bis die Schale stumpf wird. Danach kannst du die Kerne entnehmen, trocknen und lagern.

Ist Bio-Saatgut besser für den eigenen Garten?

Ja – Bio-Samen stammen aus kontrolliertem, gentechnikfreiem Anbau und sind unbehandelt. Sie fördern widerstandsfähige Pflanzen und eine nachhaltige Gartenkultur. Wenn du die Wahl hast, greif zu Bio. Noch besser ist Saatgut in Demeter-Qualität.

Außerdem unterstützt du mit Bio-Saatgut den Erhalt traditioneller Sorten und ökologischer Landwirtschaft.

Gibt es bei den Auberginen alte Sorten?

Ja, viele alte und regionale Sorten wurden wiederentdeckt. Sie überzeugen durch Vielfalt in Farbe, Form und Geschmack und sind meist samenfest und ertragreich. Beispiele sind:

Listada de Gandia – gestreifte, aromatische, violette Früchte

Aubergine Violetta Lunga – rund und mild

Black Beauty – klassisch dunkelviolett

Aubergine White Egg – weiße, eiförmige Früchte

Diese Sorten sind oft robuster und bringen einzigartige Geschmackserlebnisse. Alte Sorten sind meist auch samenfeste Sorten.

Was haben frische Auberginen geschmacklich zu bieten?

Frisch geerntete Auberginen haben ein zartes, leicht nussiges Aroma. Ihr Fruchtfleisch nimmt Gewürze und Öle hervorragend auf – ideal für mediterrane Gerichte wie Ratatouille, Moussaka oder gegrillte Auberginenscheiben.

Mit eigenem Saatgut und konsequenter Pflege holst du geschmacklich deutlich mehr raus als mit Supermarktware – frisch, aromatisch und nachhaltig.

Ob im Garten, auf dem Balkon oder Indoor: Mit hochwertigen Gemüsesamen legst du den Grundstein für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte. Wer seinen Gemüsegarten weiter ausbauen möchte, findet bei Caipi auch Pastinaken Samen und Stangensellerie Samen für ein abwechslungsreiches Beet.

Achte auf Wärme, Feuchtigkeit und regelmäßige Pflege – dann wirst du mit kräftigen Früchten belohnt, die optisch und kulinarisch überzeugen.

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