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Ringelblumen Samen kaufen – Saatgut für calendula officinalis

Die Ringelblume gehört zu den beliebtesten Sommerblumen überhaupt. Mit ihren leuchtend gelben, orangefarbenen oder cremefarbenen Blüten sorgt sie vom Frühsommer bis weit in den Herbst hinein für Farbe im Garten. Gleichzeitig ist sie pflegeleicht, bienenfreundlich und vielseitig verwendbar. Ob im Blumenbeet, Hochbeet, Bauerngarten oder Balkonkasten – Ringelblumen fühlen sich an vielen Standorten wohl und belohnen dich mit einer langen Blütezeit.

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Juli · Aussaatzeit

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Häufige Fragen

Wann sät man Ringelblumen?
Ab April direkt ins Beet. Ringelblumen säen sich danach oft von selbst wieder aus.
Warum pflanzt man Ringelblumen ins Gemüsebeet?
Ihre Wurzeln vertreiben Nematoden und Drahtwürmer, und die Blüten locken Nützlinge an. Deshalb sind sie ein klassischer Gemüsebeet-Partner.
Wann blüht die Ringelblume?
Von Juni bis zum Frost. Regelmäßiges Ausputzen hält sie über Monate in Blüte.
Sind Ringelblumen essbar?
Ja, die Blütenblätter sind essbar und färben Salate und Aufstriche. In der Pflege werden sie für Salben verwendet.

Ein weiterer Vorteil: Ringelblumen lassen sich unkompliziert aus Samen ziehen. Bereits wenige Wochen nach der Aussaat entwickeln sich kräftige Pflanzen, die oft bis zum ersten Frost neue Blüten bilden. Viele Hobbygärtner schätzen die Ringelblume zudem als Nützlingspflanze, Heilpflanze und essbare Blume.

Wie werden die Ringelblumen Samen ausgesät?

Die unkomplizierte Aussaat von Ringelblumen ist denkbar einfach und gelingt selbst Anfängern ohne Schwierigkeiten. Die Samen der Ringelblume sind vergleichsweise groß und lassen sich daher leicht handhaben.

Lockere zunächst den Boden gründlich auf und entferne Unkraut sowie größere Steine. Anschließend kannst du die Samen direkt an ihrem späteren Standort aussäen. Die Saat wird leicht mit Erde bedeckt und vorsichtig angegossen.

Ringelblumen eignen sich hervorragend für:

  • Blumenbeete
  • Bauerngärten
  • Naturgärten
  • Hochbeete
  • Balkonkästen
  • Kübel und Pflanzgefäße

Da die Pflanzen schnell wachsen, zeigen sich die ersten Keimlinge oft schon nach wenigen Tagen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Ringelblumen?

Die Direktaussaat der Beet- und Schnittblume erfolgt meist zwischen April und Juni. In Regionen mit mildem Klima kann bereits Ende März gesät werden.

Eine gestaffelte Aussaat sorgt für eine besonders lange Blütezeit. Wenn du alle zwei bis drei Wochen neue Samen aussäst, blühen die Pflanzen bis in den Herbst hinein.

Aussaatzeit

Blütezeit

März bis April

Juni bis September

Mai

Juli bis Oktober

Juni

August bis zum Frost

Viele Ringelblumen säen sich später sogar selbst aus und erscheinen im nächsten Jahr erneut im Beet. Du kannst auch schon im Herbst die Lichtkeimer säen. Sie kommen dann schon zeitig im nächsten Jahr.

Lohnt es sich, Ringelblumen Saatgut für den Anbau vorzuziehen?

Das Vorziehen ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Da Ringelblumen schnell keimen und wachsen, reicht die Direktaussaat in den meisten Fällen völlig aus.

Möchtest du besonders früh blühende Pflanzen erhalten, kannst du die Samen ab März auf einer hellen Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Nach den letzten Frösten dürfen die Jungpflanzen ins Freiland umziehen.

Welche Abstände musst du beim Säen von Ringelblumen Blumensamen einhalten?

Die Pflanzen benötigen ausreichend Platz, damit sie sich gut entwickeln können.

Empfehlenswert sind:

  • Reihenabstand: etwa 25 bis 30 Zentimeter
  • Pflanzabstand: etwa 20 bis 30 Zentimeter

Je nach Sorte können Ringelblumen zwischen 25 und 70 Zentimeter hoch werden. Besonders hohe Sorten profitieren von etwas mehr Abstand.

Welche Keimbedingungen brauchen Ringelblumen Samen?

Ringelblumen zählen zu den unkompliziertesten Blumenarten im Garten. Die Samen keimen zuverlässig, wenn einige Grundbedingungen erfüllt sind.

Für eine erfolgreiche Keimung benötigen sie:

  • Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius
  • gleichmäßige Feuchtigkeit
  • lockere Erde
  • einen hellen Standort

Unter guten Bedingungen erscheinen die ersten Keimlinge meist nach sieben bis vierzehn Tagen.

Musst du Ringelblumen Jungpflanzen pikieren?

Bei einer Direktaussaat ist kein Pikieren erforderlich.

Wurden die Pflanzen in Anzuchtschalen vorgezogen, solltest du sie vereinzeln, sobald sich die ersten echten Blätter gebildet haben. Dadurch entwickeln sich kräftige Wurzeln und stabile Pflanzen.

Warum keimen die Samen von Ringelblumen schlecht?

Normalerweise besitzen Ringelblumensamen eine hohe Keimfähigkeit. Treten dennoch Probleme auf, liegen meist ungünstige Bedingungen vor.

Häufige Ursachen sind:

  • zu trockene Erde
  • Staunässe
  • zu tiefe Aussaat
  • niedrige Temperaturen
  • altes Saatgut
  • verdichteter Boden

Frisches Saatgut und gleichmäßige Feuchtigkeit verbessern die Keimquote deutlich.

Wo ist der beste Standort für Ringelblumen calendula officinalis?

Ringelblumen lieben sonnige Plätze. Je mehr Sonne die Pflanzen erhalten, desto üppiger fällt die Blüte aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob du sie im Garten oder auf dem Balkon anbaust.

Ideal sind:

  • vollsonnige Beete
  • sonnige Rabatten
  • Bauerngärten
  • Hochbeete
  • Balkonkästen in Südlage

Leichter Halbschatten wird ebenfalls vertragen. In stark schattigen Bereichen bilden die Pflanzen jedoch deutlich weniger Blüten.

Kannst du deine Ringelblumen auf dem Balkon im Kübel anbauen?

Ja, Ringelblumen eignen sich hervorragend für Balkon und Terrasse.

Wichtig sind ausreichend große Pflanzgefäße mit Abzugslöchern. Hochwertige Blumenerde und regelmäßige Wassergaben fördern eine lange Blütezeit.

Besonders kompakte Sorten wirken in Balkonkästen und Kübeln sehr dekorativ.

Ist es möglich, duftende Ringelblumen Indoor anzubauen?

Ein dauerhafter Anbau im Haus ist eher schwierig. Ringelblumen benötigen viel Licht und frische Luft.

Auf sehr hellen Fensterbänken können die Pflanzen zwar wachsen, entwickeln sich jedoch meist nicht so kräftig wie im Freiland.

Für die Anzucht oder eine kurzfristige Kultur sind helle Innenräume durchaus geeignet.

Eignet sich Ringelblumen für das Gewächshaus?

Grundsätzlich ja. Allerdings benötigen Ringelblumen kein Gewächshaus.

Das Gewächshaus eignet sich vor allem für die Voranzucht im Frühjahr. Im Sommer fühlen sich die Pflanzen im Freiland meist wohler, da dort eine bessere Luftzirkulation herrscht.

Sind Ringelblumen fürs Hochbeet geeignet?

Ringelblumen sind ideale Hochbeetpflanzen. Sie benötigen wenig Pflege und lockern durch ihre Blüten das Erscheinungsbild von Gemüsebeeten auf.

Beliebte Pflanzpartner sind:

  • Tomaten
  • Karotten
  • Salate
  • Bohnen
  • Kohlarten

Viele Gärtner nutzen Ringelblumen als Mischkulturpartner, da sie zahlreiche Nützlinge anziehen.

Sind Ringelblumen in Beet und Topf pflegeleicht?

Absolut. Genau deshalb gehören sie zu den beliebtesten Sommerblumen.

Nach der Keimung benötigen sie lediglich:

  • gelegentliches Gießen
  • Entfernung verblühter Blüten
  • etwas Aufmerksamkeit bei längeren Trockenperioden

Selbst Gartenanfänger erzielen meist hervorragende Ergebnisse.

Wie viel Wasser brauchen die Ringelblumenpflanzen für ihre Blütenpracht?

Ringelblumen vertragen kurze Trockenzeiten erstaunlich gut.

Während längerer Hitzeperioden solltest du jedoch regelmäßig gießen. Besonders Kübelpflanzen benötigen mehr Wasser als Beetpflanzen.

Staunässe solltest du vermeiden, da die Wurzeln empfindlich darauf reagieren.

Musst du farbenfrohen Ringelblumen düngen?

Auf normalen Gartenböden ist häufig keine zusätzliche Düngung notwendig.

Bei sehr nährstoffarmen Böden oder Kübelpflanzen kann etwas Kompost oder organischer Blumendünger die Blütenbildung unterstützen.

Zu viel Dünger führt dagegen oft zu üppigem Blattwachstum und weniger Blüten.

Welche Pflegemaßnahmen sind im Freiland und bei Topfpflanzen noch notwendig?

Regelmäßiges Ausputzen verwelkter Blüten verlängert die Blütezeit erheblich.

Darüber hinaus solltest du:

  • Unkraut entfernen
  • Kübelpflanzen regelmäßig gießen
  • kranke Pflanzenteile abschneiden
  • Samenstände entfernen, wenn eine lange Blüte gewünscht wird

Lässt du einige Blütenstände stehen, kannst du später eigenes Saatgut gewinnen.

Ist die Ringelblume winterhart?

Die klassische Ringelblume ist nicht winterhart und wird meist einjährig kultiviert.

Mit dem ersten stärkeren Frost sterben die Pflanzen ab. Da sie jedoch reichlich Samen bilden, erscheinen oft im nächsten Frühjahr neue Sämlinge.

Welche Krankheiten und Schädlinge können an den Sommerblumen auftreten?

Ringelblumen gelten als robuste Gartenpflanzen. Dennoch können gelegentlich Krankheiten oder Schädlinge auftreten.

Vor allem bei feuchter Witterung oder ungünstigen Standortbedingungen steigt das Risiko.

Welche Pflanzenkrankheiten können Ringelblumen bekommen?

Gelegentlich treten folgende Krankheiten auf:

  • Echter Mehltau
  • Grauschimmel
  • Blattfleckenkrankheiten
  • Wurzelfäule bei Staunässe

Ein sonniger Standort und ausreichende Pflanzabstände reduzieren das Risiko deutlich.

Welche Schädlinge befallen Ringelblumen?

Zu den häufigsten Schädlingen zählen:

  • Blattläuse
  • Schnecken
  • Thripse
  • Spinnmilben bei Trockenheit

Die meisten Probleme lassen sich durch naturnahe Gartenpflege und das Fördern von Nützlingen begrenzen.

Wie kannst du verhindern, dass Schnecken die einjährige Blume befallen?

Vor allem junge Pflanzen sind bei Schnecken beliebt.

Hilfreich sind:

  • Schneckenzäune
  • regelmäßiges Absammeln
  • trockene Barrieren aus Gesteinsmehl
  • Förderung natürlicher Feinde wie Igel oder Laufkäfer

Kräftige ältere Pflanzen werden meist deutlich seltener angegriffen.

Was solltest du über Ringelblumen und Ringelblumensamen wissen?

Die Ringelblume trägt den botanischen Namen Calendula officinalis und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Im Jahre 2009 war sie Heilpflanze des Jahres.

Seit Jahrhunderten wird sie als Heil-, Zier- und Nutzpflanze kultiviert. Besonders bekannt ist ihre Verwendung in Salben, Tees und Naturkosmetik.

Ringelblumensamen lassen sich problemlos selbst gewinnen. Nach dem Verblühen bilden sich die charakteristischen sichelförmigen Samen, die nach dem Trocknen geerntet werden können.

Gibt es verschiedene Ringelblumensorten für Garten und Balkon und was unterscheidet sie?

Die Auswahl an Ringelblumen ist erstaunlich groß.

Unterschiede gibt es vor allem bei:

  • Blütenfarbe
  • Blütenform
  • Wuchshöhe
  • Duft
  • Eignung für Kübel oder Beete

Beliebt sind einfache Sorten für Insekten sowie dicht gefüllte Sorten mit besonders großen Blüten. Auch außergewöhnliche Sorten wie Pink surprise oder Prinzeß orange sowie die Mischung Fiesta gitana werden immer beliebter. Sie setzen leuchtende Akzente.

Ist Biosamen besser für Blumenbeete geeignet?

Bio-Saatgut wird unter kontrollierten ökologischen Bedingungen produziert und kommt ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel aus.

Viele Gartenfreunde schätzen Biosamen, weil sie:

  • nachhaltiger erzeugt werden
  • oft besonders robust sind
  • die biologische Vielfalt fördern
  • hervorragend zu naturnahen Gärten passen

Für ein insektenfreundliches Blumenbeet ist hochwertiges Bio-Saatgut daher eine interessante Wahl.

Sind die Blumen essbar oder sind sie giftig?

Ringelblumen sind essbar und gelten als ungiftig.

Die Blütenblätter werden häufig verwendet für:

  • Salate
  • Kräuterbutter
  • Teemischungen
  • Desserts
  • Dekorationen

Aufgrund ihrer leuchtenden Farbe werden sie manchmal sogar als Safranersatz verwendet und tragen die Bezeichnung „Safran des kleinen Mannes“.

Wie kannst du die Ringelblume als Heilpflanze verwenden?

Die Ringelblume gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt. Besonders die leuchtenden Blüten enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Carotinoide und ätherische Öle.

Aus den Blüten lassen sich Tee, Tinkturen, Ölauszüge oder Salben herstellen. Ringelblumensalbe wird traditionell zur Pflege von trockener, gereizter oder beanspruchter Haut verwendet. Auch für kleine Schürfwunden, rissige Hautstellen oder nach starker Sonneneinstrahlung greifen viele Menschen auf Zubereitungen mit Ringelblume zurück. Weil sie die Wundheilung fördert.

Die getrockneten Blüten können zudem als Tee aufgegossen werden und sind in zahlreichen Kräutermischungen enthalten. Wenn du Ringelblumen als Heilpflanze nutzen möchtest, solltest du ausschließlich ungespritzte Blüten aus dem eigenen Garten oder aus kontrolliertem Anbau verwenden.

Wie können Gartenliebhaber sie Schnittblume noch verwenden?

Ringelblumen gehören zu den vielseitigsten Blumen im Garten.

Sie eignen sich als:

  • Beetpflanze
  • Schnittblume
  • Heilpflanze
  • Bienenweide
  • essbare Blume
  • Mischkulturpartner
  • natürliche Dekoration

Besonders bekannt sind Ringelblumensalben, die seit Generationen in der Naturheilkunde verwendet werden.

Ist die Ringelblume eine insektenfreundliche Sommerblume?

Ja, die Bauerngartenblumen zählen zu den insektenfreundlichsten Sommerblumen für Bienen und Schmetterlinge überhaupt.

Die offenen Blüten bieten Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und vielen weiteren Bestäubern wertvolle Nahrung. Besonders ungefüllte Sorten liefern reichlich Pollen und Nektar.

Wer einen naturnahen Garten gestalten möchte, trifft mit Ringelblumen eine ausgezeichnete Wahl. Die Pflanzen verbinden eine lange Blütezeit, einfache Pflege, leuchtende Farben und einen hohen ökologischen Nutzen. Mit Ringelblumensamen holst du dir daher nicht nur eine attraktive Sommerblume in den Garten, sondern unterstützt gleichzeitig zahlreiche nützliche Insekten.

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