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Stangenbohne Blauhilde kaufen

Sorten-Portrait

Stangenbohne Blauhilde

Phaseolus vulgaris var. vulgaris· Bohne

Die Stangenbohne Blauhilde ist eine der bekanntesten violetten Stangenbohnensorten im deutschsprachigen Raum – ertragreich, robust und ein echter Blickfang im Beet.

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Steckbrief

Alles über die Stangenbohne Blauhilde

Botanischer NamePhaseolus vulgaris var. vulgaris
GattungBohne
Keimdauer8 - 12 Tage
Keimtemperatur15°C – 20°C
Saattiefe4 cm
Reihenabstand70-80 cm
Pflanzabstand30 cm
AussaatMai, Juni
BlüteJuni, Juli, August
ErnteJuli, August, September

Gartenjahr

Aussaat, Blüte & Ernte

Aussaat
Blüte
Ernte

Schritt für Schritt

Vom Korn zur Ernte

1

Aussäen

Mai–Jun

Samen direkt ins Beet säen, leicht andrücken und feucht halten.

2

Pflegen

Mai–Sep

Bei Bedarf vereinzeln, gießen und Unkraut jäten.

3

Ernten

Jul–Sep

Reife laufend ernten — je öfter, desto mehr.

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Stangenbohne Blauhilde von 7 Herstellern

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Die Sorte wurde für das mitteleuropäische Klima gezüchtet und punktet mit langer Ernteperiode und guter Anpassungsfähigkeit. Besonders auffällig: die tiefvioletten Hülsen, die im Beet sofort ins Auge stechen und gleichzeitig einen echten Zierwert haben.

Dazu kommt ein Effekt, der Blauhilde in der Küche unverwechselbar macht: Die violetten Hülsen werden beim Kochen satt grün. Geschmacklich überzeugt sie mit feinem, aromatischem und leicht süßlichem Aroma bei zarter, fadenloser Struktur.

Steckbrief der Sorte Stangenbohne Blauhilde

Eigenschaft

Beschreibung

Sortenname

Blauhilde

Art

Stangenbohne (Phaseolus vulgaris)

Herkunft / Züchtung

Europa, moderne Züchtung

Wuchsform

Rankend, starkwachsend, benötigt Rankhilfe

Wuchshöhe

200 – 300 cm

Hülsenform

Lang, rund bis leicht oval

Hülsenlänge

Ca. 20 – 25 cm

Hülsenfarbe

Tiefviolett

Schalenbeschaffenheit

Zart, glatt, fadenlos

Geschmack

Fein, aromatisch, leicht süßlich

Reifezeit

Mittelfrüh

Erntezeitraum

Juli – Oktober

Ertrag

Sehr hoch, langanhaltend

Verwendung

Frischverzehr, Kochen, Einfrieren

Anbauorte

Freiland, Hochbeet

Standort

Sonnig, warm, windgeschützt

Pflegehinweis

Rankhilfe erforderlich, regelmäßig ernten

Krankheitsresistenz

Robust, widerstandsfähig

Besonderheit

Violette Hülsen färben sich beim Kochen grün

Samenfestigkeit

Ja

Allgemeine Merkmale und Wuchsform

Die Stangenbohne Blauhilde wächst kräftig und rankend – unter guten Bedingungen bis zu drei Meter hoch. Eine stabile Rankhilfe ist Pflicht: Stangen, Rankgerüste oder ein klassisches Bohnenzelt funktionieren gut. Die Pflanzen legen schnell zu, bilden dichte Laubmasse und beschatten damit den Boden, was Austrocknung bremst.

Die fadenlosen Hülsen werden bis zu 25 cm lang, sind schlank und gleichmäßig geformt. Ihre zarte, fadenlose Struktur bleibt auch bei späterer Ernte erhalten – die Qualität hält also über einen langen Zeitraum, was gegenüber vielen anderen Sorten ein klarer Vorteil ist.

Anbau und Pflege

Stangenbohnen Blauhilde wollen es sonnig, warm und windgeschützt. Der Boden sollte locker, humusreich und gut durchlässig sein. Kompost oder gut verrotteter Mist als Bodenvorbereitung bringt die Pflanzen gut in Schwung. Als Leguminose bindet Blauhilde Stickstoff aus der Luft – starkes Düngen ist nicht nötig.

Die Aussaat der Stangenbohnensamen Blauhilde geht direkt ins Freiland, sobald kein Frost mehr droht – in der Regel ab Mitte Mai (mehr dazu im Aussaatkalender Mai). Samen etwa 2–3 cm tief legen, auf ausreichenden Pflanzabstand achten. Kurz nach der Keimung fangen die Pflanzen an zu ranken – leite sie frühzeitig an die Rankhilfe.

Regelmäßiges Ernten ist der wichtigste Hebel für hohen Ertrag: Wer die Hülsen kontinuierlich pflückt, regt die Pflanze zur Bildung neuer Blüten und Früchte an. Gleichmäßig gießen, besonders während Blüte und Fruchtansatz – Staunässe aber unbedingt vermeiden.

Blauhilde kommt auch mit wechselhaftem Wetter gut zurecht, ist weniger anfällig für typische Bohnenkrankheiten und damit gut für Einsteiger geeignet.

Verwendung und Geschmack

In der Küche macht Blauhilde vieles mit. Die jungen, dickfleischigen Hülsen passen zu klassischen Bohnengerichten, Pfannengerichten, als Beilage zu Fleisch oder Fisch, in Suppen und Eintöpfen. Geschmacklich ist Blauhilde mild, leicht süßlich und aromatisch. Nach dem Kochen behalten die Bohnen ihre Konsistenz und werden nicht faserig. Beim Kochen wechselt die Farbe von Lila zu Grün. Frisch oder tiefgekühlt – beides funktioniert.

Wichtig: Wie alle Gartenbohnen müssen auch Blauhilde-Hülsen vor dem Verzehr ausreichend gegart werden, da sie roh unverträgliche Stoffe enthalten.

Besonderheiten

Blauhilde ist nicht nur ertragreich und pflegeleicht, sondern auch ein echter Hingucker. Du kannst sie gut als Sichtschutz einsetzen. Die intensiv blau-violetten Hülsen setzen dekorative Akzente – besonders in Mischkulturen oder Bauerngärten. Der Farbwechsel beim Kochen macht sie in der Küche zusätzlich zum Gesprächsthema.

Dank Samenfestigkeit kannst du das Saatgut selbst gewinnen und Jahr für Jahr auf bewährte Qualität zurückgreifen.

Kurz gesagt: Die Stangenbohne Blauhilde liefert hohen Ertrag, braucht wenig Aufwand und sieht dabei noch gut aus. Wer eine unkomplizierte Bohne mit besonderem Erscheinungsbild sucht, liegt mit Blauhilde richtig. Schau auch bei unseren anderen Stangenbohnen Samen vorbei – zum Beispiel die Stangenbohne Eva oder die Stangenbohne Hilda als weitere ertragreiche Alternativen.